Der Mobilfunkprovider
Drillisch ist bei
seinem Wettbewerber
mobilcom
eingestiegen. Über die Börsen sowie den Kauf von Aktienpaketen seien
9,39 Prozent der Aktien erworben worden, teilte Drillisch mit. Der Aktienerwerb
wurde größtenteils fremdfinanziert durch Ausnutzen einer für strategische
Akquisitionen eingeräumten Kreditlinie. Die Aktie von mobilcom legte
zuletzt 0,5 Prozent auf 17,98 Euro zu.
Zu den Hintergründen des Einstiegs machte Drillisch keine Angaben.
Ein Sprecher bekräftige allerdings frühere Aussagen, wonach die
Gesellschaft eine "aktive Konsolidierung der Serviceprovider in
Deutschland" wolle. Serviceprovider arbeiten als Zwischenhändler
für Handy-Verträge. Der Preisrückgang für Mobilfunktelefonate setzt
allerdings die Margen der Anbieter unter Druck. Experten rechnen
daher schon seit längerem mit einer Konsolidierung.