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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
T-Mobile USA soll stärker wachsen09.10.2006
10:19 Auch die Profitabilität soll steigen
Zwar ist die amerikanische Mobilfunktochter der Deutschen Telekom in den USA nur die Nummer 4 im dortigen Mobilfunkmarkt, dennoch setzen die Telekom-Vorstände hohe Erwartungen in ihr teures Musterkind: Finanzchef Karl-Gerhard Eick sagte in New York, dass T-Mobile USA bis 2015 insgesamt 35 bis 40 Millionen Mobilfunkkunden überzeugen soll. Damit erhöhte er das bisherige Ziel um fünf Millionen. Wie die Financial Times Deutschland (FTD) heute berichtet, hat T-Mobile USA derzeit 23 Millionen Kunden. Mit mehr Kunden soll auch die Profitabilität steigen: Der Anteil des operativen Gewinns am Umsatz müsse über 35 Prozent erreichen, derzeit sind es noch 29 Prozent.
Die Telekom versucht derzeit, dem schrumpfenden Geschäft im deutschen Heimatmarkt mit hohen Investitionen in den amerikanischen Mobilfunkmarkt entgegen zu wirken. T-Mobile USA soll die größte Einzelgesellschaft innerhalb des Konzerns werden, denn die Festnetzsparte T-Com wird diese Position nicht halten können, weil immer mehr Kunden zur Konkurrenz wechseln. Aktuell trägt T-Mobile USA bereits 22 Prozent zum Konzernumsatz bei. Nachdem die Telekom für 3,3 Milliarden Euro USA-weit 120 neue Mobilfunkfrequenzen ersteigert hatte, sollen jetzt weitere 2,1 Milliarden Euro in den Ausbau der UMTS-Netze fließen. Der Ausbau soll bereits im vierten Quartal dieses Jahres beginnen und bis 2008 abgeschlossen werden. Das Investitionspaket von 5,4 Milliarden Euro für den Ausbau des US-Mobilfunkmarkts liege allerdings noch unter den Erwartungen, heißt es. Allerdings gibt es für T-Mobile keine Alternative zum forcierten Wachstumskurs, denn die drei Wettbewerber Cingular, Verizon Wireless und Sprint Nextel haben alle etwa doppelt so viele Kunden wie T-Mobile. Trotzdem bieten sich im US-Markt noch Wachstumsperspektiven, denn erst 73 Prozent der potenziellen Kunden haben bereits ein Handy - deutlich weniger als in Westeuropa. Dafür nutzen US-Handybesitzer ihr Gerät deutlich intensiver: Sie telefonieren im Schnitt 17 Stunden pro Monat mobil, während Europäer nur auf 3 Stunden kommen. Anzeige:
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