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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Sicheres Surfen für Kinder und Jugendliche25.09.2006
13:51 Schutz vor jugendgefährdenden Internet-InhaltenInhaltsverzeichnis:1. Jugendgefährdende Webseiten im Internet umgehen2. Chat-Ratgeber unterstützten Eltern
Das Internet hat sich mittlerweile zu einem Alltagsmedium entwickelt,
das sich nicht nur bei Jugendlichen, sondern auch schon bei Kindern
einer zunehmenden Beliebtheit erfreut. Dabei bietet das Netz in erster Linie
harmlose Inhalte, allerdings können Heranwachsende auch mit ungeeigneten
Seiten konfrontiert werden. Immer wiederkehrende Themen sind zum Beispiel
jugendgefährdende Webseiten, potentielle
Gefahren in Chat-Räumen oder kostenpflichtige Homepages, die zum Beispiel
Hausaufgabenhilfen anbieten.
nächste Seite: Chat-Ratgeber unterstützten Eltern
Hausaufgabenhilfen: Seriöse und unseriöse Anbieter trennen
Jugendgefährdende Inhalte im InternetGanz andere Probleme bestehen hinsichtlich jugendgefährdender Inhalte: Zwar ist in Deutschland die Rechtslage verhältnismäßig restriktiv, so dürfen zum Beispiel gewaltverherrlichende, volksverhetzende oder pornografische Inhalte überhaupt nicht oder zumindest nicht frei zugänglich publiziert werden. Eine rechtliche Durchsetzung solcher Verbote ist jedoch in einem weltumspannenden Netz wie dem Internet nur sehr schwer möglich, da sie problemlos auch über Server im Ausland angeboten werden können und somit dem Zugriff deutscher Behörden entzogen sind. Zudem ist die Zahl der Internetseiten auf mittlerweile mehrere Milliarden gestiegen, so dass eine flächendeckende Kontrolle nahezu unmöglich ist. Wer die Darstellung solcher nicht gewünschten Inhalte unterbinden will, muss daher auf eine anwenderseitige Lösung setzen. Hier schaffen Filterprogramme Abhilfe: Diese blockieren den Zugriff auf bestimmte Homepages, die sie anhand von Listen bekannter Seiten oder durch Schlagwörter als jugendgefährdend einstufen. Die Programme lassen sich dabei individuell anpassen, zum Beispiel hinsichtlich des Alters des Heranwachsenden. Solche Lösungen sind bei einer Vielzahl von Internet-Providern kostenlos erhältlich, zudem sind sie auch Bestandteil von Antiviren-Softwarepaketen wie Norton Internet Security. Kinder-gerechte Suchmaschinen bieten einen Einstieg ins InternetAllerdings darf bei allen technischen Möglichkeiten nicht übersehen werden, das diese nur Teil einer "zweigleisiger" Lösung sein sollten: So raten Pädagogen Eltern und Kindern zu einem gemeinsamen Erforschen des Netzes, um dem Nachwuchs Sicherheit im Umgang mit der Technik und vor allem den Inhalten zu vermitteln. Dieses mit dem Schlagwort "Medienkompetenz" bezeichnete Wissen setzt allerdings voraus, dass die Eltern sich selbst zumindest mit den technischen Grundfunktionen von Computern und WWW vertraut machen, da in der Praxis das Wissen der Kinder oft das der Eltern übersteigt. Unsichere Erziehungsberechtigte finden Informationen zum richtigen Umgang mit PC und Internet auf verschiedenen Seiten im Netz, die ebenfalls problemlos über Suchmaschinen gefunden werden können.
Um den Nachwuchs an die Nutzung des Netzes heranzuführen,
können auch bestimmte für Kinder geeignete Suchmaschinen
und Verzeichnisdienste hilfreich sein.
Diese listen bestimmte Webseiten, die explizit Kinder- und Jugend-gerechte Inhalte enthalten,
wobei werbefreien Angeboten sicherlich der Vorzug zu geben ist.
So empfiehlt sich als Einstieg zum Beispiel die vom
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
(BMFSFJ) angebotene Suchmaschine
Blinde Kuh.
Hier sind zudem über den Verzeichnisdienst einzelne Kategorien wie
Spiele, Tiere oder Fernsehtipp mit Altersempfehlung abrufbar.
Die Seite gehört dabei zum
Starke Seiten-Verbund,
über den insgesamt rund 25 Kinder- und Jugend-taugliche Homepages erreichbar
sind.
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