Der Berliner Hersteller von Telefon- und
DSL-Hardware
AVM bietet ab sofort neue
Anwendungen und Produkterweiterungen für die FRITZ!Box-Geräte auf einem
speziellen Internetportal an. Die neuen Funktionen sollen von dem so genannten
FRITZ! Labor
herunterzuladen sein, bevor die neuen Features als offizielles
Firmware-Upgrade bereitstehen.
Zum Start von FRITZ! Labor können Anwender eine geräteseitige
Kindersicherung für die
FRITZ!Box Fon WLAN 7170 testen, mit der Eltern
Surfdauer und -zeit ihrer Kinder vorgeben. Neben der Kindersicherung ist die
Laborversion mit WMM (WiFi Multimedia) und einem
VoIP-Monitor ausgestattet. Am Monitor lässt sich die
Qualität der VoIP-Übertragungswege beurteilen, mit der neuen
WLAN-Funktion WMM soll die FRITZ!Box
Multimedia-Datenströme optimal per Funk übertragen. Gleichzeitig lassen sich den
Angaben des Herstellers zufolge mit WMM neue und für portable Geräte wichtige Stromsparmechanismen aktivieren.
Zum FRITZ! Labor gehört eine direkte Feedback-Funktion an die
AVM-Entwicklung. Neben der Meinung zu den Laborversionen können die Nutzer so
auch neue Themen und Anregungen zu bereits vorhandenen Funktionen
mitteilen.
AVM hat mittlerweile
Siemens als deutschen
Marktführer bei DSL-Endgeräten vom Thron gestoßen. Nach Zahlen des
Marktforschungsinstitutes IDC
erreicht das Unternehmen einen Marktanteil von knapp 40 Prozent in
Deutschland. Wie AVM weiter mitteilte, stieg der Umsatz im vergangenen Jahr
von 150 Millionen auf 200 Millionen Euro. Die Mitarbeiterzahl wuchs
um 30 auf 480.