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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Marktexperten: Mobilfunkbetreiber verlieren den Durchblick18.09.2006
16:29 Umsatz pro Kunde hängt immer weniger von der Anzahl der Endgeräte ab
Der Trend zum Zweithandy macht nach Ansicht von
Marktexperten neue Subventionsstrategien der Mobilfunkbetreiber nötig. Je mehr Mobilfunkkunden eine zweite SIM-Karte in einem zweiten Mobiltelefon benutzen,
desto mehr verlieren ansteigende Verkaufskurven ihren Aussagekraft, warnen die Branchenbeobachter von
Strand Consult.
"Der Wunsch nach ansteigenden Verkaufszahlen ist auch in den Verkaufsabteilungen
der Mobilfunkbetreiber vorhanden", heißt es in einem aktuellen Marktbericht.
Aber in hochpenetrierten Mobilfunkmärkten müssten die Anbieter den Trend der
Kunden, sich ein zweites oder noch mehr Handys zuzulegen, kritisch betrachten und
ihre Subventionsmodelle als Anreiz überdenken.
Strand Consult geht davon aus, dass 15 bis 20 Prozent aller europäischen Mobilfunkkunden mehr als eine SIM-Karte im Einsatz haben - beispielsweise in ihrem privaten Handy und in ihrem Firmen-Smartphone oder -PDA. Während die Mobilfunkbetreiber dadurch mehr Mobiltelefone zum günstigen Einstiegspreis anbieten müssen, um ihre Geräte zu verkaufen, und die Kosten für die Neukundengewinnung steigen, könnten die Unternehmen nicht hoffen, dass gleichzeitig die Mobilfunkausgaben der Kunden nach oben gehen. "Die Neukunden-Akquisitionskosten (SAC) der Mobilfunkbetreiber werden nicht mehr im Einklang mit dem durchschnittlichen Umsatz je Kunden (ARPU) stehen", so die Autoren des Berichts. Dieses Ungleichgewicht ließe sich nicht mehr lange aufrechterhalten. Gleichzeitig könne - durch den Kauf von Zweitgeräten und den vermehrten Einsatz von SIM-Karten in Navigationsgeräten - immer weniger aus der Mobilfunkpenetrationsrate geschlossen werden, wie hoch der Prozentsatz der Handybesitzer innerhalb der Bevölkerung eines Landes wirklich ist. Daher müssten die Mobilfunkbetreiber künftig mehr mit zwei Konzepten - der SIM-Karten-Penetration und der Mobilfunkpenetration - arbeiten. Außerdem sei eine Überarbeitung der bisherigen Modelle der Handysubventionen notwendig, ausgerichtet an den Akquisitionskosten und an den Umsätzen je Endgerät. Strand Consult sieht als Lösung eine flexiblere Handhabung der Subventionen, nach der Handykunden mit hohen Mobilfunkausgaben höhere Preisnachlässe auf neue Geräte erhalten als Kunden mit geringeren Ausgaben. Anzeige:
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