![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Chancen für UMTS auf 900 MHz?16.09.2006
15:03 UMTS-Erweiterungsband könnte technologieneutral vergeben werden
Die Möglichkeit, UMTS auf dem bislang für GSM
reservierten Frequenzband von 900 MHZ zu nutzen, ist noch relativ
unbekannt. Die UMTS900-Technologie, die bereits in einigen Ländern getestet wird, eröffnet die Möglichkeit, den schnellen
Mobilfunk der dritten Generation auch auf 900-MHz-Frequenzen arbeiten zu lassen.
Das Marktforschungsunternehmen Informa Telecoms & Media hat bei
europäischen Netzbetreibern und Regulierungsbehörden nachgefragt und kommt in
einer neuen Studie zu dem Ergebnis, dass durch den Einsatz von UMTS900 der
Streit um die Vergabe der so genannten
UMTS-Erweiterungsbänder (2500-2690 MHz) entschärft und die Chancen
einer technologieneutralen Vergabe der Erweiterungsbänder erhöht werden
könnten.
"Wenn das 900-MHz-Frequenzband den Appetit der UMTS-Betreiber für zusätzliches Spektrum befriedigen könnte, wären die Argumente der Betreiber, das 2.5-2.69-GHz-Spektum an UMTS/IMT-2000-Technologien zu binden, ernsthaft in Frage gestellt", erklärt Informa. Die UMTS-Betreiber würden gerne Ihren Anspruch auf das Erweiterungsband auf europäischer Ebene festschreiben lassen. Die GSMA ermahnte gerade kürzlich die EU-Kommission, den Frequenzbereich von 2,5 bis 2,69 GHz für UMTS-Technologien zu reservieren. Diesem Ansinnen stehen jedoch die Interessen der WiMAX-Industrie gegenüber, die darauf hofft, dass Brüssel den nationalen Regulierungsbehörden eine technologieneutrale Vergabe als Richtlinie auf den Weg gibt. Gemischte Reaktionen bei den UMTS-NetzbetreibernBei den UMTS-Netzbetreiber stößt der Ansatz, UMTS auch auf 900-MHz-Frequenzen zu betreiben, auf gemischte Reaktionen. Hakan Dahlstrom, Vizepräsident Netzwerke und Technologie bei TeliaSonera, erkärte Informa Telecoms gegenüber: "Das 900-MHz-Frequenzband ist schon belegt. Die Neuzuweisung der Frequenzen wäre problematisch." Sie würde zudem erhebliche Zeit beanspruchen. Die Möglichkeit, mit UMTS900 die Netzabdeckung in ländlichen Gebieten kostengünstiger zu erweitern, werten die Netzbetreiber als nicht ausreichendes Argument. Ein Sprecher der britischen o2 äußert sich skeptisch: "UMTS900 hat für uns das Potential, die Netzabdeckung auszuweiten. Unseren Bedarf bei den Erweitungsbändern verringert es aber nicht." Nur von Vodafone sind etwas optimistischere Töne zu hören: Wenn im 900-MHz-Bereich genügend Kapazitäten freigemacht würden, könnte dies theoretisch den Bandbreitenbedarf der UMTS-Betreiber befriedigen, erklärte Vodafone gegenüber Informa Telecoms. Regulierungsbehörden weitgehend positiv eingestelltDie nationalen Regulierungsbehörden stehen Informa Telecoms zufolge UMTS900 und einer technologieneutralen Vergabe der UMTS-Erweiterungsbänder weitgehend positiv gegenüber, definitive Entscheidungen sind allerdings noch nicht gefallen: Die britische Ofcom habe ihre Unterstützung für eine technologieneutrale Vergabe der Erweitungsbänder bereits bekundet. Der schwedische Regulierer PTS unterstützt behördennahen Kreisen zufolge ebenfalls eine technologieneutrale Vergabe. Bei der finnischen Regulierungsbehörde Ficora liegen bereits Anfragen zur Genehmigung von UMTS900-Tests noch vor dem Auslaufen der GSM-Lizenzen im kommenden Jahr vor. Die Behörde bereite bereits eine Neuzuweisung der 900-MHz-Frequenzen vor. Der französische Regulierer ARCEP hat bereits Ausnahmegenehmigungen zum Test vom UMTS900 erteilt und bereitet eine öffentliche Anhörung zu Verteilung der 900- und 1800-MHz-Frequenzbänder vor. Die Bundesnetzagentur erwäge die Möglichkeit einer Neuzuweisung des 900-MHz-Bandes auf technologieneutraler Basis. Ganz abgesehen von der komplexen regulatorischen Problematik der Freigabe und Neuzuweisung des 900-MHz-Frequenzraumes ist, wie schon bei UMTS und HSDPA, die Verfügbarkeit von UMTS900-Endgeräten ein entscheidender Knackpunkt für den Erfolg oder Misserfolg von UMTS im 900-MHz-Band. Nach Informationen von Informa Telecoms plant Chiphersteller Qualcomm die allgemeine kommerzielle Verfügbarkeit von UMTS900-Chips für das erste Quartal 2007, UMTS900-Endgeräte mit Qualcomm-Chips seien für das zweite Quartal 2007 zu erwarten. Andere Hersteller würden mit UMTS900-Produkten im dritten Quartal 2007 folgen. Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 16.09.2006:
- Telecom-Italia-Chef Provera gibt auf |
|
UMTS - Im Überblick
UMTS-Handys und -karten
Die UMTS-Erweiterung
Die Kosten im Überblick Welche Dienste möglich? Wo ist UMTS verfügbar? Videotelefonie via UMTS
LTE - Der UMTS-Nachfolger
Aktuelle News zum Thema:
Forum
Tarife der Netzbetreiber
Tarifwechsel während Laufzeit
Tarife der Provider
Sonderrufnummern
Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 200 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||