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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 21.05.2013 |
Ratgeber: Flatrates für den Familienfrieden14.09.2006
00:00 Wenn sich Eltern und Kinder den Festnetzanschluss teilenInhaltsverzeichnis:1. Alles steht und fällt mit dem passenden Anschluss2. Mobilfunk- und Sonderrufnummern können Gesprächskosten hochtreiben 3. Kinder vor teuren Nummern warnen
Es ist ein leidiges Thema für alle Eltern mit Kindern im
"telefonreifen Alter": Einmal
im Monat kommt die zumeist hohe Telefonrechnung gefolgt vom Streit,
ob diese Kosten wirklich sein müssen. Doch dieser
Streit ist mittlerweile eigentlich kaum noch
notwendig. Die Kosten können mit einfachen Maßnahmen massiv gesenkt
werden.
Im Rahmen unseres Themenmonats Kids & Teens
geben wir Ihnen einige Tipps,
wie die Kosten am eigenen Anschluss optimiert werden können und wie
man vermeidet, zum persönlichen Sekretär der Kinder zu werden, wenn alle Freunde
den Anschluss der Eltern anrufen.
Jedem Kind seine eigene Rufnummer
Viele Eltern kennen das: Sobald die Kinder aus der Schule zurück sind, klingelt
das Telefon. Der eine Anrufer möchte den Sohn, der nächste die Tochter und der dritte
Anrufer wieder den Sohn sprechen. So werden die Eltern automatisch zur
Vermittlungsstelle. Einfacher wäre, wenn jedes Kind beim Anruf direkt wüsste,
dass es zum Telefon eilen muss. Technisch ist das gar kein Problem. Bei
ISDN-Anschlüssen beispielsweise
sind bis zu 10 Rufnummern (MSN) auf einem Anschluss
möglich. Da können nicht nur die Eltern, sondern auch jedes Kind eine eigene
Rufnummer bekommen.
An ISDN-Anlagen können dabei mehrere Telefone angeschlossen werden, so dass jedes Kind sogar sein eigenes Telefon mit eigener Nummer hat. Diese Anlagen können sowohl reine, klassische TK-Anlagen als auch Anlagen wie beispielsweise die AVM Fritz!Box, Geräte wie die SX541 von Siemens oder OpenCom von DeTeWe sein. Wer sich keine ISDN-Anlage anschaffen will, kann eine solche Konstellation aber mit ISDN-DECT-Telefonen realisieren. An diese ISDN-Basisstationen können in der Regel mehrere DECT-Geräte eingebucht werden, die dann auch eine eigene MSN haben. Vorteil bei ISDN: Selbst wenn ein Kind wieder stundenlang mit der Freundin telefoniert, können andere Familienmitglieder dank eines zweiten Sprachkanals weiterhin telefonieren. Per Voice over IP weitere Rufnummern nutzenIn vielen Haushalten gibt es jedoch kein ISDN, sondern nur einen Analoganschluss. Ein Umstieg macht zwar oftmals Sinn, ist aber mit einmaligen Umstellungskosten sowie höheren monatlichen Grundbeträgen verbunden, so dass dieser Schritt meistens gescheut wird. Immerhin kostet alleine die Anschlussumstellung bei T-Com 59,95 Euro. Hinzu kommen Kosten für ISDN/Analog-Wandler oder neue ISDN-Endgeräte. Positiv: Beim Mitbewerber HanseNet ist die Umstellung von analog auf ISDN kostenlos, der monatliche Aufpreis beträgt nur zwei Euro. Wer also beim Analog-Anschluss bleiben möchte, kann seinen Kindern dennoch eigene Endgeräte mit eigenen Rufnummern zuweisen. Möglich wird dieses durch die Voice-over-IP-Technologie. Viele Anbieter bieten ihren Kunden auch eigene, ortsnetzgebundene Rufnummern an. Bundesweit sind es allerdings nur wenige Gesellschaften, die Rufnummern in wirklich allen Ortsnetzen schalten können. Kostenlos gibt es sie derzeit nur bei Carpo. sipgate deckt immerhin 1000 Ortsnetze ab. Voraussetzung für diesen Weg, den Kindern eigene Rufnummern zu geben, ist ein DSL-Anschluss und entsprechende Hardware. Der DSL-Anschluss sollte für eine akzeptable Qualität der Gespräche eine Bandbreite von 2 MBit/s und mehr im Downstream haben, da nur diese Leitung den benötigten Upstream bereitstellt. Weiterer Vorteil: Telefoniert der Sprössling über die VoIP-Leitung, ist der normale Sprachkanal des Telefonanschlusses weiterhin frei. Meinungen und Erfahrungen der Community:
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