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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 13.02.2012 |
Sony stellt WLAN-Surfmaschine vor08.08.2006
16:10 mylo bietet außerdem Audio- und Videoplayer
Sony hat mit dem mylo ein kleines und handliches
Gerät für den mobilen Internet-Zugang vorgestellt. Der mylo wiegt inklusive
Akku nur 150 Gramm und ist somit deutlich
leichter als beispielsweise ein Nokia Communicator
oder ein MDA Pro von
T-Mobile. Allerdings sind Nutzer des mylo nicht
ganz so mobil wie mit vergleichbaren anderen PDAs.
Die Netzverbindung lässt sich nämlich nur über WLAN-Hotspots
herstellen. Über Schnittstellen für die GSM/GPRS-Mobilfunknetze
oder gar UMTS verfügt das auf den ersten Blick an
eine Spielekonsole erinnernde Gerät nicht.
mylo steht für "my life online". So bietet das Gerät einen von
Opera hergestellten
Web-Browser, E-Mail-Software und Instant Messaging.
Die Mail-Services von Yahoo! und Google
sind ebenso schon vorprogrammiert wie die Messenger von Yahoo!,
Skype und Google. Über Skype können auch kostenlose
VoIP-Gespräche zu anderen Nutzern des gleichen Dienstes
geführt werden. Kunden, die Skype-in bzw. Skype-out buchen, sind auch aus anderen
Telefonnetzen auf dem mylo erreichbar bzw. können in die öffentlichen Netze
telefonieren.
Audio- und Videoplayer mit an BordWeitere Features sind ein Audio- und Video-Player, ein Text-Editor und ein Bildbetrachtungsprogramm. Der Audio-Player unterstützt neben dem MP3-Format unter anderem auch Windows Media. Videos können im MPEG-4-Format genutzt werden und für Fotos stehen die Formate JPEG, PNG und BMP zur Verfügung. Für Daten steht ein 1 GB großer Flash-Speicher zur Verfügung. Dieser kann mit bis zu 4 GB großen Memory Sticks erweitert werden. Schnittstellen gibt es für das Ladegerät, Kopfhörer, Mikrofon und Memory Sticks. Darüber hinaus verfügt das Gerät über einen USB-Anschluss. Texte können über die integrierte QWERTY-Tastatur eingegeben werden und die WLAN-Schnittstelle unterstützt auch die WEP- und WPA-Verschlüsselung. Negativ: Online-Zugang von Hotspots abhängigWünschenswert wäre gewesen, dem mylo auch eine Bluetooth-Schnittstelle zu spendieren, über die sich das Gerät beispielsweise mit einem Mobiltelefon verbinden lässt. So wäre es möglich gewesen, das Handy als Modem zu nutzen, so dass ein Online-Zugang auch unabhängig von WLAN-Hotspots möglich wäre. Der mitgelieferte Akku hat eine Kapazität von 1 200 mAh. Das reicht nach Hersteller-Angaben, um bis zu 45 Stunden Musik zu hören. Alternativ kann man mit einer Akku-Ladung acht Stunden lang Videos betrachten oder dreieinhalb Stunden über Skype telefonieren. Ganz billig ist der mylo allerdings nicht. Er soll ab Herbst zu Preisen um 350 Dollar (umgerechnet rund 270 Euro) zunächst in den USA auf den Markt kommen. Ob und wann er auch in Europa verkauft wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Anzeige:
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