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Hacker: Zugriff auf Firmennetze über fremde Blackberrys (aktualisiert)08.08.2006
12:25 RIM sieht keine Gefahren
Der Blackberry, beliebter E-Mail-PDA
von RIM, bietet mittels
eingeschleuster Software offenbar eine Schwachstelle,
über die Hacker Zugriff auf Firmennetzwerke erlangen können.
Die Sicherheitsfirma Praetorian Global
wolle in einigen Tagen ein entsprechendes
Programm namens BB Proxy veröffentlichen,
wie die Financial Times Deutschland
(FTD) jetzt berichtet.
Voraussetzung sei jedoch eine Verknüpfung
des E-Mail-Systems mit dem restlichen Netzwerk der jeweiligen Firma.
Zwar könnten diese auch technisch getrennt werden, eine Vielzahl von
Unternehmen hätten eine solche Abgrenzung jedoch nicht vorgenommen.
Grund sei schlichtweg eine Unterschätzung der
Sicherheitslücken von Blackberrys:
Viele Unternehmen könnten sich einfach nicht vorstellen,
das von einem Handheld eine solche Gefahr ausgehe.
Zudem hielten viele Unternehmen den Blackberry trotz Berichten
über Sicherheitsprobleme für alternativlos.
Die Software könne nicht nur auf gestohlenen Blackberrys genutzt werden: Natürlich sei auch die simple Installation per E-Mail-Anhang möglich, falls ein Nutzer diesen öffnet. Das Programm stelle dann eine Verbindung zum Hacker her, über die dieser Zugriff auf das Netzwerk hat. RIM weist Probleme zurückRIM selbst schätzt das Problem in einer Stellungnahme indes als gering ein: Würden die generellen Sicherheits-Richtlinien des Unternehmens zum Umgang mit dem Blackberry berücksichtigt, bestehe keine Gefahr. Sei dies nicht der Fall, könnte eine solche Software auch auf jedem anderen PDA und Smartphone genutzt werden. RIM stellte allerdings ergänzende Sicherheitstipps ins Internet. Sicherheitsbedenken gegen Blackberrys seien indes nicht neu: Das Unternehmen schickt zum Beispiel E-Mail über Server in Großbritannien und Kanada. Dies nährte in der Vergangenheit den Verdacht, dass Dritte Zugriff auf die elektronische Post haben könnten, ein Umstand, den RIM selbstverständlich zurückweist. Anzeige:
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