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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
E-Plus: Künftig Rufnummernportierung zu Prepaidkarten05.08.2006
09:48 Mehrmarkenstrategie des Unternehmens bleibt
E-Plus hält an seiner Mehrmarkenstrategie fest.
Das erklärte der Geschäftsführer des Unternehmens, Michael Krammer, auf der
Pressekonferenz zum einjährigen Bestehen der
Flatrate-Marke Base.
Damit solle die Preis-Leistungs-Marktführerschaft behauptet werden. Durch
eine Positionierung als "Smart Follower" sollen Neuheiten erst eingeführt
werden, wenn sie sich im Markt bewährt haben. Das spare hohe Entwicklungs- und
Einführungskosten, die letztendlich nur wieder der Kunde bezahlen müsse.
Krammers Ziele sind ehrgeizig: "Allein drei Millionen Base-Kunden in zwei Jahren" sollen gewonnen werden. Auch Geschäftskunden bleiben bei E-Plus willkommen, speziell im Mittelstand. Allerdings konzentriere sich das Businesskunden-Geschäft auf Anwender, die einfache und bewährte Lösungen brauchen. "Das Systemgeschäft ist nicht unser Gebiet", so der Chef des drittgrößten deutschen Mobilfunk-Netzbetreibers. E-Plus vermarktet weiterhin mobiles InternetAuch das mobile Internet will das Unternehmen weiter vermarkten. Der Kunde solle einen Zugang haben, mit er surfen und mailen könne. "Aber wir sind kein Portal-Anbieter und veredeln keinen Content", so Krammer. Wünschenswert sei ein E-Mail-Angebot, das mit den gängigsten Systemen zusammenarbeite. Auch UMTS ist bei E-Plus nicht abgemeldet. Eine UMTS-Basisstation, im Fachdeutsch Node-B genannt, hat laut Krammer beim Düsseldorfer Anbieter eine Netzanbindung mit einer Kapazität von 2 MBit/s. Das würde für lediglich einen HSDPA-Nutzer ausreichen. Daher dauert es wohl noch eine Weile, bis E-Plus die UMTS-Erweiterung anbietet. Vor der Internet-Telefonie im Mobilfunk hat Krammer keine Angst. Die Minutenpreise innerhalb des eigenen Netzes und ins Festnetz lägen ohnehin längst bei 0 bis 1 Cent. Somit sei Voice-over-IP höchstens für Anrufe ins Ausland interessant. Diese würde der Kunde aber ohnehin traditionell vom Festnetz aus führen. Freimütig räumt der E-Plus-Chef ein , dass aktivierte SIM-Karten nicht gleichzusetzen seien mit der Anzahl von Kunden. "Kartenzahlen sind Schall und Rauch. Wir können es leider nicht verhindern. Die Teilnehmerzahlen sind dennoch vergleichbar. Manche Netzbetreiber vergeben Prepaid-Handys für 19 Euro, das ist reine Export-Subvention, wenn die Geräte irgendwo in Osteuropa landen." Keine Festnetznummer geplantEine Festnetznummer zum Mobilfunkanschluss ist bei E-Plus im Gegensatz zu den drei Mitbewerbern auf dem deutschen Mobilfunkmarkt nicht geplant. Wenn die Kunden DSL wollten, könne sich Krammer aber eine entsprechende Kooperation mit anderen Unternehmen vorstellen. In Wien gäbe es beispielsweise auch eine Zusammenarbeit, bei der der Mobilfunk-Netzbetreiber one Internet-Zugänge von UPC Telekabel vermarktet. Zu Branchengerüchten, dass die E-Plus-Muttergesellschaft KPN den Internetanbieter AOL kaufen will, gab es auf der Pressekonferenz keinen Kommentar. Potenzielle Kunden, die mit einem Wechsel zu prepaidbasierten Discount-Angeboten im E-Plus-Netz liebäugeln, dürfen hoffen. Die Möglichkeit einer Rufnummernportierung zu E-Plus-Prepaidkarten wird kommen. Das wurde in einem Hintergrundgespräch am Rande der Pressekonferenz bekanntgegeben, ohne hierfür einen konkreten Termin zu nennen. In Branchenkreisen wird schon seit einigen Monaten darüber spekuliert, dass es ab dem ersten Halbjahr 2007 möglich sein soll, Handynummern zu Free & Easy, simyo, blau.de oder debitel-light zu portieren. o2 wäre dann der einzige deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber, der keine Rufnummernportierung zu Prepaidkarten ermöglicht. Anzeige:
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