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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Webradio: Alternative zu kostenpflichtigen Online-Musikshops02.08.2006
10:06 Kostenloser Nachschub für die MP3-SammlungInhaltsverzeichnis:1. Die eine Musikbibliothek auf der Festplatte2. Alternative zu kostenpflichtigen Online-Musikshops
Radiohörer kennen diese Situation: Das Programm vieler Sender ähnelt sich mal
wieder bis zur Beliebigkeit, und von den eigenen Lieblingshits ist weit und breit
nichts zu hören. Mehr Abwechslung bietet das Internet. Am Computer sind
Webradios von rund um den Globus zu empfangen. Mit
spezieller Software lassen sich die Titel auch mitschneiden. So entsteht in
kurzer Zeit auf der Festplatte eine Musikbibliothek - ganz legal und
kostenlos.
nächste Seite: Alternative zu kostenpflichtigen Online-Musikshops
"Webradios eignen sich für alle Musikbegeisterten, die sich Vielfalt wünschen, spezielle Geschmäcker haben oder ihre Urlaubserinnerungen mit exotischen Klängen wiederaufleben lassen wollen", sagt Uwe Roselius aus Hepstedt bei Bremen. Auf seiner Webseite www.surfmusik.de hat er einige tausend Sender aufgelistet - von Chart-Hits über hippen Szene-Sound bis zur Weltmusik ist alles vertreten. Insgesamt rund 12 000 professionelle Stationen und Freizeitsender schicken weltweit Musik ausschließlich über das Internet, schätzt Uwe Roselius. Dazu kommen die herkömmlichen Radiostationen, die ihr Programm auch als Online-Stream anbieten: "In Deutschland macht das inzwischen fast jeder Sender." Bei der Sendersuche helfen Verzeichnisse. Ein Überblick findet sich nicht nur bei "Surfmusik.de", sondern auch unter www.radio-locator.com, www.radiotower.com, www.virtualtuner.com, www.live-radio.net oder www.shoutcast.com. Auch ein betagter PC reicht für den Webradio-EmpfangUm die Sender via Internet zu empfangen, reicht selbst ein betagter PC mit Soundkarte und Webbrowser. Häufig wird auch ein Medien-Player benötigt, um die Audio-Streams abzuspielen. Webradio-Experte Uwe Roselius empfiehlt die kostenlosen Programme "Real Player", "Windows Media Player" oder "Winamp" - sie bringen die am häufigsten benötigten so genannten Audiocodecs von Haus aus mit. Eine ISDN-Verbindung zum Internet ist mindestens nötig, mehr Hörgenuss verspricht DSL. Pfiffige Musikfans belassen es nicht nur beim Hören, sondern nutzen Webradios auch als kostenlose Quelle für Nachschub an MP3-Dateien. Das funktioniert ähnlich wie zu Zeiten des guten alten Kassettenrekorders - nur komfortabler. "Mit passender Software wählt man den Sender aus, schneidet das Musikstück mit und speichert es auf der Festplatte ab", erklärt Rüdiger Pein von der in München erscheinenden Zeitschrift "PC Professionell". Dank automatischer Aufnahmen müsse der Nutzer nicht jeden Titel einzeln auswählen. So lasse sich in wenigen Stunden eine große Musiksammlung aufbauen. Wichtig sei dann aber eine Flatrate - sonst lasse der Datenverkehr die Internetkosten explodieren. Weiterer Vorteil: Die gespeicherten Dateien sind nicht mit einem DRM-Kopierschutz ausgestattet und somit prinzipiell auf jedem MP3-Player abspielbar.
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