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Das Nokia N80 im teltarif-Test30.07.2006
13:07 Neues Serie60-Gerät unterstützt UMTS und WLANInhaltsverzeichnis:1. Das Nokia N80 im teltarif-Test2. Bluetooth, Infrarot und USB-Schnittstelle 3. Web-Browser bietet gute Darstellung 4. Zahlreiche Features für Multimedia-Fans
In der Fachwelt wurde das Nokia N80 lange erwartet.
Zum einen erinnert es mit seiner ausziehbaren Tastatur an den Fotohandy-Klassiker
Nokia 7650, zum anderen gilt es aber auch als
Nachfolger von Geräten wie dem Nokia 6680 oder dem
Nokia N70. Es basiert allerdings schon auf der
neuen Version des Symbian-Betriebssystems,
die auch bei anderen aktuellen Nokia-Smartphones
der N-Serie zum Einsatz kommt. teltarif.de hatte Gelegenheit, das N80 ausführlich
unter die Lupe zu nehmen.
nächste Seite: Bluetooth, Infrarot und USB-Schnittstelle
![]() Das Nokia N80
Das Telefon ist 95,4 mal 50 mal 26 Millimeter groß und wiegt 134 Gramm. Damit gehört das Gerät zwar ganz sicher nicht zu den Fliegengewichten unter den aktuellen Handys. Dafür steckt aber auch viel Technik in dem Gerät. Etwas störend ist die Dicke des Smartphones, die eher an einen PDA als an ein Handy erinnert. Dadurch ist das Telefon nicht mehr unbedingt zum Tragen in der Hosentasche geeignet. GSM-Quadband, UMTS und WLANDie technischen Möglichkeiten überzeugen dagegen. Im GSM-Bereich werden die Frequenzbereiche um 850, 900, 1800 und 1900 MHz unterstützt. Damit kann man auch in allen amerikanischen GSM-Mobilfunknetzen telefonieren. Ferner bucht sich das Gerät in die UMTS-Netze ein. Dabei kann ausgewählt werden, ob man - je nach Verfügbarkeit - beide Standards oder nur GSM bzw. UMTS nutzen möchte.
Nokia hat somit ein Manko, das es bei früheren UMTS-Geräten gab, behoben.
Ältere Modelle unterstützten zwar den Dualmode und den reinen GSM-Betrieb, es war
aber nicht möglich, die Telefone ausschließlich im UMTS-Modus zu betreiben. Das
jedoch kann in manchen Situationen durchaus Sinn machen - nämlich dann, wenn
UMTS-Netz schwach, aber stabil vorhanden ist, so dass die Versorgung für
Datenverbindungen noch ausreicht. In solchen Fällen
wäre es bei Dualmode-Betrieb ärgerlich, wenn das Handy selbstständig ins GSM-Netz
umschaltet, so dass keine Breitband-Übertragungen mehr möglich sind.
GPRS mit EDGE, UMTS ohne HSDPAImmerhin hat Nokia für Datenfans vorgesorgt und neben GPRS im GSM-Netz auch die Nutzung des EDGE-Standards vorgesehen, der im Falle des N80 nach Hersteller-Angaben Datenübertragungen von bis zu 236,8 kBit/s im Downstream bzw. 177,6 kBit/s im Upstream ermöglicht. In Deutschland wird EDGE nur von T-Mobile eingeführt. Bis Ende nächsten Jahres soll der Standard nahezu flächendeckend zur Verfügung stehen.
Im UMTS-Modus sind mit dem Nokia N80 Downloads mit bis zu 384 kBit/s und
Uploads mit bis zu 64 kBit/s möglich. Der neue HSDPA-Standard,
der von T-Mobile und Vodafone bereits seit der
CeBIT im März angeboten wird und auch von
o2 Anfang nächsten Jahres eingeführt werden soll, wird nicht
unterstützt. Das ist für Kunden, die das Handy auch als Modem für ein Notebook
verwenden wollen, sicherlich ein Nachteil.
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