Medienaufseher: Keine Einwände gegen TV-Deal Premiere/Telekom
13.07.2006 17:22
Direktorenkonferenz sieht Premiere als Veranstalter des Programms
Die Landesmedienanstalten machen keine
Einwände gegen die geplante Kooperation
zwischen dem Bezahlsender
Premiere und der
Deutschen Telekom geltend.
Dabei geht es um die
Übertragung von Fußball-Bundesligaspielen im Format des Internet-Protokolls.
Die Übertragung soll dabei den Planungen zufolge
über das neue VDSL-Netz erfolgen.
Nach einer Sitzung der Direktorenkonferenz in München
erklärte die federführende Anstalt in Hannover, es bestünden "keine
Anhaltspunkte dafür, dass Premiere nicht der Veranstalter des
geplanten Programms im rundfunkrechtlichen Sinne ist".
Die Herstellung der einzelnen Sendungen, die Veranstaltung und vor
allem die redaktionelle Verantwortung für das zukünftige Programm
lägen nach dem abgeschlossenen Vertrag bei Premiere. Die von der
Bayerischen Landeszentrale für neue Medien bereits erteilten
medienrechtlichen Zulassungen für Premiere seien "eine hinreichende
rechtliche Basis für das geplante Programmangebot".
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