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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Die Erfolgskriterien für Handy-TV09.07.2006
15:29 BT gewinnt überraschende Erkenntnisse aus PilotprojektInhaltsverzeichnis:1. Kommerzieller Erfolg durch Altbewährtes2. BT bietet Mobile-TV-Wholesale-Produkt an
Damit Handy-TV ein kommerzieller Erfolg wird, muss
es zunächst vor allem Altbewährtes bieten. Diese etwas überraschende These
stellte Dominic Strowbridge, Marketing Director der britischen
BT Group, diese Woche auf
dem von IQPC organisierten
Mobile-TV-Kongress in Berlin auf. "Die Leute wollen das Fernsehen auf dem Handy
sehen, das sie kennen, und keine neuen Formate oder Inhalte", sagte er. Schon
gar nicht wollten die Nutzer kurze "Appetithäppchen" geboten bekommen,
widersprach Strowbridge anderen Meinungen, die die Einführung
spezieller Handy-TV-Formate wie etwa Kurzserien mit
angepassten Kameraeinstellungen propagieren. "Man muss den Leuten das geben,
was sie kennen und wiedererkennen, dann adoptieren sie auch den neuen Dienst",
so Strowbridge weiter. Später könne man dann auch langsam auf neue Formate und
Inhalte wechseln.
nächste Seite: BT bietet Mobile-TV-Wholesale-Produkt an
Der BT-Manager gab dazu noch eine weitere überraschende Erkenntnisse preis: Handy-TV wird nicht nur unterwegs genutzt werden, sondern vor allem auch zu Hause. Und die Nutzer wollen nicht nur TV-Sendungen sehen, sondern auch Radio hören. Seine Aussagen stützt Strowbridge auf ein Handy-TV-Pilotprojekt der BT Group im vergangenen Jahr, bei dem rund 1 000 Kunden das Angebot sechs Monate lang testen konnten. Die Auswertung des Versuchs habe beispielsweise ergeben, dass das eigene Zuhause der zweitbeliebteste Ort für die Handy-TV-Nutzung war. Am meisten sei das Handy-Fernsehen auf dem Weg zur Arbeit geguckt worden. Während die Testpersonen pro Woche 66 Minuten lang Fernsehinhalte ansahen, hörten sie laut Strowbridge im gleichen Zeitraum 95 Minuten. Zwei Drittel der Tester würden für Handy-TV zahlen
Weitere Ergebnisse des Pilotprojekts, die der BT-Mitarbeiter auf der
Mobile-TV-Konferenz mitteilte: 59 Prozent der Testteilnehmer beurteilten
den Dienst als ansprechend und fanden vier bis fünf Kanäle als ausreichend,
zwei Drittel würden dafür umgerechnet bis zu 11,50 Euro pro Monat zahlen.
Mehr als ein Drittel der Nutzer würden ihren Mobilfunkbetreiber bzw. das Netz
wechseln, um den neuen Dienst zu erhalten. Diese Testergebnis seien in allen
Altersgruppen gleich gewesen.
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