![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Glotze to go: Wie sehen Anbieter und Regulierer Handy-TV?07.07.2006
14:06 MFD, Hamburgische Landesmedienanstalt und Vodafone blicken in die ZukunftInhaltsverzeichnis:1. Grundsatzentscheidungen müssen gefällt werden2. Warum noch ein neuer Standard?
Dass Handy-TV das klassische Fernsehen nicht
verdrängen wird, ist für
Dr. Lothar Jene von der Hamburgischen Anstalt für neue Medien
(HAM)
klar. Im Rahmen eines Trend-Talk-Gespräches während der IFA-Preview in Hamburg
diskutierte der Direktor der HAM unter anderem mit Henrik Rinnert, Geschäftsführer
vom Mobilen Fernsehen Deutschland
(MFD) und Bernhard von Canstein,
zuständig für New Business
Development bei Vodafone. Die einhellige Meinung:
Handy-TV wird die
Zukunft sein - unabhängig davon, ob DVB-H oder
DMB zum Einsatz kommt. Doch
dabei kommt es auf zahlreiche Rahmenbedingungen an.
nächste Seite: Warum noch ein neuer Standard?
Co-Existenz von DMB und DVB-H schließt sich nicht ausJene saß dabei sprichwörtlich zwischen zwei Stühlen. Zu seiner Linken Vodafone, die seit langem in der Entwicklung auf DVB-H setzen, zu seiner Rechten der Geschäftsführer von MFD, der derzeit DMB einsetzt und seine Sender aktuell über den Mobilfunkprovider debitel vermarktet. "Eine Co-Existenz der beiden Standards schließt sich nicht aus", sagte Rinnert. MFD habe sich auch bereits auf DVB-H-Frequenzen beworfen. Das sieht auch Jene so. "Die Landesmedienanstalten sind nicht dazu da zu entscheiden, welcher Standard der bessere ist." Man wolle beide Standards ermöglichen. Wichtig sei aber, etwas zu machen, das bundesweit kompatibel ist. So macht es keinen Sinn, wenn Hamburg im Alleingang DVB-H etabliere, der Kunde am Ende aber nur in Hamburg mit seinem DVB-H-Handy Empfang habe. Problematisch ist für den Direktor der HAM der veränderte Rahmen bei den aktuellen Ausschreibungen. 40 Antragsteller haben sich alleine in Hamburg auf die DVB-H-Frequenz beworben. Gewöhnlich erfolgen diese Frequenzzuteilungen an einzelne Programmanbieter. Nun aber sollen die Frequenzen an Plattformbetreiber wie etwa MFD gehen, die ein Bundle mit verschiedenen Sendern zusammenstellen. Das habe es so bislang noch nicht gegeben. Gemeinsame Ausstrahlung eines Basispakets ist möglichAufgrund der knappen Frequenzen schlägt die HAM vor, dass nicht jeder Netzbetreiber und jeder Portalanbieter für sich arbeitet und schlimmstenfalls die gleichen Programme auf unterschiedlichen Frequenzen ausstrahlt. Vielmehr ist der Vorschlag des Regulierers, ein gemeinsames Basis-Paket zu schnüren, das nur einmal ausgestrahlt wird. Dieses könnte aus den obligatorischen vier bis sechs größten deutschen Sendern bestehen. Die weiteren Programme könnten dann individuell pro Anbieter ausgestrahlt werden. Die Netzbetreiber scheinen dem nicht abgeneigt zu sein. So sagte zumindest Bernhard von Canstein, die Netzbetreiber seien bereits in Gesprächen, zumindest ein gemeinsames Sendernetz zu installieren, um im Sinne des Kunden Frequenzen zu sparen. Auch Rinnert begrüßte diese mögliche Zusammenarbeit, warnte aber davor, andere wie die MFD auszuschließen.
Ob mobiles Fernsehen zum Erfolg wird, wird letztlich der Kunde entscheiden.
Er wird auch entscheiden müssen, welcher Standard sich durchsetzt. Im Optimalfall,
so die Diskussionsteilnehmer, wird es Handys geben, die DVB-H und DMB unterstützen.
So gäbe es eine größere Vielfalt und eine größere Chance, das ganze Bundesgebiet
abzudecken. Die ersten Zahlen sind jedoch ernüchternd. Binnen der ersten
drei Wochen seit Start
der debitel-Kooperation konnte MFD nach Angaben Rinnerts
gerade einmal 1400 Kunden gewinnen. Man dürfe das Produkt aber nicht überfrachten
mit Erwartungen, sagte er weiter. Darum,
dass die Nutzer für das mobile Fernsehen
nichts zahlen wollen, machen sich die Anbieter keine Sorgen. "Der Nutzer ist
gewohnt, dass die Benutzung des Handys Geld kostet."
1 2
Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 07.07.2006:
- Samsung-Slider SGH-E900 ab sofort erhältlich |
|
Tarife der Netzbetreiber
Tarifwechsel während Laufzeit
Tarife der Provider
Sonderrufnummern
Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 200 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||