Vodafone startete zur
CeBIT
im März die kommerzielle Vermarktung der
UMTS-Erweiterung
HSDPA. Diese ermöglicht derzeit das mobile Surfen im
Internet mit Downloadraten von bis zu 1,8 MBit/s. Im Gegensatz zum
Konkurrenten
T-Mobile, der von Anfang an HSDPA in weiten Bereichen
seines UMTS-Netzes angeboten hatte, war der neue Standard bei Vodafone zunächst
nur in Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hannover und München verfügbar.
Bei T-Mobile ist HSDPA seit Anfang Mai im
gesamten UMTS-Netz verfügbar, sofern ein für diesen Standard geeignetes
Endgerät verwendet wird. Auch Vodafone baut
das HSDPA-Netz sukzessive aus und hat inzwischen alle Fußball-WM-Austragungsstädte
abgedeckt.
Ausgerechnet in Berlin gab es bislang noch Lücken, doch ab sofort ist
nach Angaben des Netzbetreibers auch in der Bundeshauptstadt das mobile
Breitbandnetz flächendeckend verfügbar. Nach und nach will Vodafone nun dem
Beispiel von T-Mobile folgen und HSDPA im gesamten UMTS-Netz anbieten.
o2 plant die HSDPA-Einführung erst Anfang nächsten Jahres,
bei E-Plus gibt es noch keine konkreten Pläne für eine
entsprechende Erweiterung des UMTS-Netzes.