![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Editorial: Ausverkauf bei Siemens02.07.2006
15:32 Große Partnerschaften nur selten erfolgversprechend
Nach der Handy-Sparte folgt nun fast der
ganze Bereich Com: Siemens gliedert den
Verlustbringer Telekommunikation aus dem Konzern aus. Die Geschäftsführung
folgt damit den Empfehlungen diverser Analysten und Berater. Am
Tag, als die Gründung einer gemeinsamen Netzwerksparte mit
Nokia verkündet
wird, vollführt der Kurs der Siemens-Aktie einen Luftsprung: Ein
Problem weniger.
In der Praxis sind die aus dem Verkauf großer Unternehmensteile folgenden Elefantenfusionen schwierig abzuwickeln. Produkte müssen integriert, Vertriebs- und Support-Netze neu verzahnt werden. Die alte Führungsstruktur löst sich zumeist viel schneller auf, als sich die neue bildet. Große Entfernungen und unterschiedliche Unternehmenskulturen zwischen dem alten, verkauften Unternehmensteil, und dem neuen Eigentümer machen die Kontrolle zudem nicht gerade einfacher. So wundert es wenig, dass Sony-Ericsson bis heute nicht einmal die Marktanteile zurückgewinnen konnte, die der Handy-Hersteller Ericsson unmittelbar vor Gründung des Joint-Ventures hatte - und das trotz der geballten Unterhaltungs- und Tk-Kompetenz der beiden Mutterkonzerne. Auch bei Benq-Siemens überwiegen die schlechten Nachrichten. Der Verlust von Marktanteilen hat sich seit dem Verschenken der Siemens-Handy-Sparte eher beschleunigt statt verlangsamt. Bei der Zusammenarbeit von Nokia und Siemens steht schon jetzt fest, dass 6000 Stellen fortfallen werden. Betriebswirtschaftlich ist es hingegen oft die einfachste Lösung, verlustreiche Geschäftsbereiche zu verkaufen. Eine Sanierung unrentabler Geschäftsbereiche verlangt zumeist, dass man in bessere Mitarbeiter und Ausstattung oder in neue Produkte investiert, um besser am Markt zu bestehen. Das verursacht zusätzliche Kosten mit ungewissem Ertrag. Alternativ kann man die Kosten kürzen, was meist mit Entlassungen verbunden ist. Der daraus resultierende Imageverlust bzw. der durch weniger Mitarbeiter drohende Qualitätsverlust können bewirken, dass das Produkt in der Gunst der Käufer weiter abrutscht, und man auch mit dem reduzierten Personalstamm nicht aus den roten Zahlen kommt. Beim Verkauf bzw. Verschenken der defizitären Sparte ist man das Problem hingegen sofort los. Soll sich doch jemand anders um die Sanierung kümmern. Und so wird doch verkauft, auch wenn den beteiligten Managern in der Mehrzahl der Fälle klar sein dürfte, dass eins plus eins hier selten zwei ergibt, sondern oft nur 1,5 oder gar noch weniger. Hauptsache, man ist das Problem los. Und die Aussicht, bei Misserfolg ebenfalls "entsorgt" zu werden, treibt die anderen Teile des Konzerns kräftig an, die Renditeziele pünktlich zu erreichen bzw. zu übertreffen. Die Maschine läuft also weiter. Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 02.07.2006:
- QTek StarTrek: Spaciger Windows-Flachmann im Test |
|
Handy finden und vergleichen
Handy-Specials
Dual-SIM-Handys,
Blackberrys,
Neue Handys
Handy-Ratgeber
iPhone 4S, 4 und 3GS, iPhone 5, iPhone 6, iPhone-Tarife, Android-Handys, Windows Phone, Outdoor, Handys ohne Kamera
So funktioniert der Touchscreen
Aktuelle Handys im Test:
Tipps & Pflege: Handyakkus Unterwegs: Handy Navigation Ungeliebte Sperre: SIM-Lock Ohne Sperre: SIM-Lock entfernen So geht's: Handy entsorgen Mehr Platz: Speicherkarten Was ist eine Micro-SIM?
Nokia 700 im Test
Aktuelle Tablets im Test:
Handy finden und vergleichen
Meinung und Diskussion:
Test Samsung Galaxy Xcover Kurztest: Nokia Lumia 710 Simvalley SPX-5 UMTS im Test Samsung Wave 3 im Test Test: Sony Ericsson Xperia Pro Einfach-Handy im Test HTC Radar im Test
Tarife der Netzbetreiber
Tarifwechsel während Laufzeit
Tarife der Provider
Sonderrufnummern
Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung
Handy-Hersteller Datenbank
Handy richtig entsorgen
Übersicht: Alle neuen Handys
Aktuelle Handys im Test
Handyakkus: Tipps & Pflege Navigation mit dem Handy So funktioniert der Touchscreen |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 200 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||