Der Mobilfunkbetreiber
E-Plus will offenbar in größerem
Stil Arbeitsplätze abbauen. Wie heute das
manager magazin
auf seiner Website berichtet, soll die Zahl der Mitarbeiter von derzeit
3 000 auf rund 1 400 reduziert werden. Der Personalabbau sei Teil
einer
strategischen Neuausrichtung des
Vorstandschefs Michael Krammer, der das Unternehmen zum Discounter umbauen
möchte. Der neue Kurs die nach Kundenzahlen Nummer Drei des deutschen
Mobilfunkmarktes soll auch eine Abkehr von einem Vollsortimentanbieter
beinhalten.
Die Neuaufstellung mache vor allem Jobs in den Bereichen Produktmarketing,
Innovation und Service überflüssig, heißt es in dem Bericht des
Wirtschaftsmagazins. E-Plus hat allerdings die Entlassungspläne gegenüber dem
manager magazin dementiert. Die Düsseldorfer hatten vor etwa
einem Jahr mit
simyo die erste Mobilfunk-Billigmarke in Deutschland
eingeführt. Seitdem hat eine größer werdende Discount-Konkurrenz für wachsenden
Druck auf die etablierten Mobilfunkanbieter gesorgt.