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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Der 1&1 Pocket Web im teltarif-Test16.06.2006
09:08 Technische Feinheiten noch nicht überzeugendInhaltsverzeichnis:1. Der 1&1 Pocket Web im teltarif-Test2. Pushdienst und Web-Browser nicht immer stabil
Seit April bieten 1&1, GMX
und Web.de in Zusammenarbeit mit Vodafone
den Pocket Web an. Dabei handelt es sich um ein
PDA-Handy, das auf den ersten Blick ähnliche Funktionen
bietet wie die Privatkunden-Version des Blackberry
oder auch Hiptop und
Sidekick. Grundfunktionen sind ein
E-Mail-Pushdienst und ein Web-Browser. Darüber hinaus können mit dem Gerät
auch Adressen und Termine verwaltet werden. Über ein
Bluetooth-Headset ist es auch möglich, mit dem
Ogo, wie der Pocket Web eigentlich heißt, zu
telefonieren.
nächste Seite: Pushdienst und Web-Browser nicht immer stabil
Das Gerät ist in geschlossenem Zustand 11,5 mal 7,5 mal 2,5 Millimeter groß
und wiegt 162 Gramm. Unterstützt werden die GSM-Frequenzbereiche um 900 und
1 800 MHz. Der Ogo verfügt über eine vollständige QWERTZ-Tastatur und
ein Display, das eine Auflösung von 240 mal 160 Pixel bietet und über 4 000 Farben
darstellen kann, was nicht mehr ganz zeitgemäß ist. Die Bedienung des PDA-Handys erfolgt über eine Acht-Wege-Navigationstaste.
Für die wichtigsten Funktionen stehen auch separate Tasten zur Verfügung.
Ein weiteres Feature ist der eingebaute Lautsprecher, der jeden Bedienvorgang akustisch begleitet. Das kann je nach Aufenthaltsort praktisch oder auch unpassend sein. Im Konfigurationsmenü lassen sich die Geräusche aber auch anpassen bzw. sogar komplett abschalten. Mitgeliefert wird ein 850-mAh-Lithium-Ionen-Akku, der es nach Hersteller-Angaben auf bis zu zweieinhalb Tage Betriebszeit bringen soll. Im teltarif-Test wurde dieser Wert nicht ganz erreicht, aber knapp zwei Tage hielt der Pocket Web durch, ohne erneut aufgeladen zu werden. Kein Instant Messenger in DeutschlandGegenüber einem Hiptop oder Sidekick, der sich ebenfalls an private Anwender richtet, fehlt bei der in Deutschland ausgelieferten Ogo-Version ein Instant Messenger. Stattdessen wollen 1&1, GMX und Web.de ein SMS-Paket für die schnelle Kommunikation mitverkaufen. Dieses schlägt mit einer zusätzlichen monatlichen Grundgebühr von 9,99 Euro zu Buche und bietet 100 Inklusiv-SMS für den Versand in die deutschen Netze. Ein echter Ersatz für ICQ oder den MSN-Messenger ist das freilich nicht. Vor allem aber verdoppelt das Paket die monatlichen Fixkosten für das Produkt.
Wie E-Plus bieten auch die United-Internet-Firmen und
Vodafone eine Daten-Flatrate an. Diese ist mit 9,99 Euro sogar deutlich günstiger
als der Hiptop-Tarif, bei dem außerdem zusätzlich ein
Sprachtarif gebucht werden muss. Bei Vertragsabschluss für den Ogo fällt eine
Bereitstellungsgebühr von 29,99 Euro an. Der Datentarif gilt freilich nur für die Nutzung
im dafür vorgesehenen Endgerät. Wer die Karte in einem anderen Handy oder einer
Laptop-Modemkarte betreibt, riskiert deren Abschaltung. Darauf weisen die Anbieter
ausdrücklich hin.
Nur E-Mail-Konten von GMX, Web.de und 1&1 nutzbarEin Nachteil ist, dass sich nur E-Mail-Konten von GMX, Web.de und 1&1 konfigurieren lassen. Eine solche Festlegung auf einen Provider gibt es weder beim Hiptop und Sidekick, noch beim Blackberry. Lediglich über den Umweg von POP3-Sammeldiensten lässt sich auch die elektronische Post einsammeln, die auf anderen Adressen eingeht. Das ist verständlich, wenn man berücksichtigt, wer das Gerät vermarktet. Dennoch reduziert dies die Flexibilität auf der Seite des Anwenders.
Außerdem kann nur eine Mail-Adresse für den Pushdienst genutzt werden. Beim Hiptop
und Sidekick lassen sich neben dem elektronischen Postfach, das vom Dienste-Anbieter
Danger bereitgestellt wird, drei
eigene Mail-Konten konfigurieren. Blackberry-Nutzer haben sogar die Möglichkeit, Post
aus bis zu zehn Postfächern abzurufen. Auch für abgehende elektronische Post lässt sich
keine alternative Adresse anzeigen.
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