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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 12.02.2012 |
Vorsicht Kostenfalle: MMS im Ausland können teuer werden22.05.2006
14:00 Auch Infodiensten zur Fußball-WM können ins Geld gehenInhaltsverzeichnis:1. SMS sind deutlich günstiger als Anrufe2. Vorsicht beim Empfang von MMS im Ausland 3. Klassische Messenger im Ausland nutzen
Wer im Ausland ist und dort sein
Handy mit seiner deutschen Karte zum
Telefonieren nutzt, macht spätestens nach der Rückkehr in Deutschland und
dem Empfang der Rechnung die Erfahrung, dass die Telefonate sehr teuer waren.
Doch die Kosten lassen sich umgehen, wie wir diesen Monat schon anhand
mehrerer Beispiele gezeigt haben. Wer sich nicht
direkt eine lokale Prepaid-Karte kaufen will,
kann aber auch durch simples Messaging
sparen.
nächste Seite: Vorsicht beim Empfang von MMS im Ausland
![]() Sparpotenzial: SMS statt Telefon Foto: dpa Einfachste Sparmöglichkeit ist der Empfang von SMS. Hierdurch können die Kosten für ankommende Telefonate im Ausland minimiert werden. Denn schließlich kostet jedes im Ausland ankommende Telefonat ab etwa 60 Cent pro Minute aufwärts. Der Empfang von SMS hingegen ist in den allermeisten Ländern kostenfrei. Und auch zum Absetzen von kurzen Nachrichten, um beispielsweise den Daheimgebliebenen mitzuteilen, dass man am Urlaubsort gut angekommen ist, ist per SMS in der Regel günstiger als per Sprachtelefonie. Ein Beispiel: Der obligatorische Anruf zu Hause "Wir sind gut angekommen und das Wetter ist klasse" kostet einen T-Mobile-Kunden auf Mallorca je nach verwendeten Netz und Uhrzeit zwischen 1,18 und 1,41 Euro. Eine SMS hingegen kostet den Kunden im Roaming je nach Netz 30 bzw. 44 Cent zuzüglich dem Preis einer netzinternen SMS. Ähnliches Bild in der Türkei: Während für einen derart kurzen Anruf 65,5 Cent bis 1,87 Euro berechnet werden, kostet eine SMS 19 bis 35 Cent. Bei T-Mobile und o2 kommt hier noch der Preis einer netzinternen SMS hinzu. Mit SMS-Komprimierung mehr sparenÜbrigens: Wer besonders viel zu sagen hat, kann sich auf sein Java-Handy SMS-Software installieren. TriMS beispielsweise ermöglicht durch Kompression die Eingabe von bis zu 500 Zeichen, die dann als eine SMS versendet werden. Allerdings ist die Software kostenpflichtig und der Empfänger benötigt zum Lesen der SMS einen speziellen SMS-Reader des gleichen Anbieters, der kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Alternativ kann auch auf Empfängerseite TriMS installiert und damit die empfangenen SMS gelesen und gleich beantwortet werden.
Kostenlose SMS, wie es sie beispielsweise vor einigen Jahren noch für T-Mobile-Kunden
in Großbritannien gab, finden sich hingegen leider nicht mehr. Wie hoch die Kosten
für die versendete SMS sind, entscheidet sich anhand des vor Ort
verwendeten Netzes sowie anhand des eigentlichen Vertragspartners in Deutschland.
Kosten für die wichtigsten Reiseländer können Sie den Länderseiten in
unserem Reiseratgeber entnehmen.
Anzeige:
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