Der Büdelsdorfer Mobilfunkprovider
mobilcom hat
nach einem Bericht des
Handelsblatts
Ärger mit seinem Vertragspartner
Vodafone. Der
Netzbetreiber verlangt zwei bis drei Millionen Euro Provision zurück, wie das Wirtschaftsblatt aus Kreisen der beteiligten Firmen erfahren haben will.
Dem Bericht nach geht es um Prepaid-Bundles,
die mobilcom von Vodafone eingekauft hat. Diese hätten dann von einem
Handelspartner als Bundle an die Endkunden verkauft werden sollen. Doch
stattdessen hat der Händler den Angaben zufolge die Geräte nach Osteuropa
verkauft und die auf den mitgelieferten SIM-Karten aufgebuchten Guthaben
über seine eigene 0190-Nummer
abtelefoniert und so Geld für die Anrufe bekommen. Zudem habe er die Provision
für den Verkauf der Prepaid-Pakete eingesteckt. Sprecher der beiden betroffenen
Unternehmen wollten sich nach Angaben des Handelsblatts nicht zu dem Vorfall
äußern.