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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Studie prognostiziert starkes Wachstum bei Musik-Downloads29.03.2006
17:15 PC-Abrufe werden Handy-Downloads in den Schatten stellen
Die Zahl legaler Musikdownloads auf Handys und
PCs wird in den kommenden Jahren exponentiell
zunehmen. So werde der Umsatz auf dem Musikmarkt trotz rückläufiger Verkaufszahlen
bei klassischen Tonträgern bis 2011 auf insgesamt
11 Milliarden Euro wachsen, wie das
Beratungsunternehmen
Forrester Research in einer
aktuellen Studie herausgefunden haben will. Bisher liege der Anteil der legalen
Abrufe am Gesamtverkauf zwar bei lediglich zwei Prozent. Forrester prognostiziert
bis 2011 aber einen Anstieg auf mehr als ein Drittel aller verkauften Musikstücke,
was einem Umsatzvolumen von 3,9 Milliarden Euro entspräche. Die Einnahmen mit
klassischen Tonträger werden dagegen im selben Zeitraum von jetzt 9,1 Milliarden Euro auf
rund sieben Milliarden Euro sinken, die Anzahl der abgesetzten klassischen Tonträger
damit um 30 Prozent abnehmen.
Spitzenreiter bei legalen Musikabrufen ist in Europa Großbritannien mit einem Gegenwert von 52 Millionen Euro, gefolgt von Deutschland mit 42 Millionen Euro. Platz drei belegt Frankreich mit rund 20 Millionen Euro Umsatz. Zusammen vereinen die drei Staaten damit im Moment rund 80 Prozent des Marktes auf sich. Deutschland wird Spitzenposition bei Downloads einnehmenBis 2011 werde Deutschland jedoch die Spitzenposition einnehmen: Forrester prognostiziert hier dann den Marktwert der abgerufenen Stücke auf 672 Millionen Euro, gefolgt von Großbritannien mit 514 Millionen Euro und Frankreich mit 472 Millionen Euro. Doch die anderen europäischen Staaten werden laut Forrester nachziehen: In 13 weiteren Länder werde der Markt von bisher 27 Millionen Euro auf rund 1,6 Milliarden Euro anwachsen. Die drei Spitzenreiter hielten dann nur noch einen Anteil von rund 50 Prozent. Die Zahl der PC-Downloads werde die auf Handys dabei weit übertreffen, erwartet das Beratungsunternehmen. Von den zu erwartenden vier Milliarden Euro Umsatz würden wohl nur rund 700 Millionen Euro auf Mobiltelefone entfallen. Gründe sieht das Unternehmen vor allem in einer schwierigen Handhabung der Angebote und Internet-Nutzung für Mobiltelefone. Zudem seinen die Handy-Downloads schlichtweg zu teuer.
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