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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Videotelefonieren am Computer wird einfacher29.03.2006
11:12 Erforderliche Software kostenlos erhältlichInhaltsverzeichnis:1. Nichts für Blickscheue: Videotelefonieren am Computer wird einfacher2. Übertragungsraten ab 256 kBit/s sind Voraussetzung
Guck mal, wer da spricht: Über das Internet zu telefonieren, ist heutzutage
nichts Exotisches mehr. Gespräche von Angesicht zu Angesicht sind dagegen
noch selten. Videotelefonate am Computer
mit weit entfernt lebenden Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten sind
aber einfacher geworden. Über ausreichend schnelle Rechner und Internetanschlüsse
verfügen inzwischen viele Haushalte. Das nötige Zubehör ist günstig,
und die Übertragungssoftware gibt es sogar immer öfter umsonst.
nächste Seite: Übertragungsraten ab 256 kBit/s sind Voraussetzung
Ohne spezielle Programme herrscht Funkstille. Noch vor wenigen Jahren mussten Nutzer dafür in manchen Fällen Dutzende Euro ausgeben. Das ist nicht mehr nötig: "Viele Gratis-Programme sind leistungsfähig, bieten eine gute Bildqualität und sind auch für unerfahrene Nutzer leicht zu bedienen", erklärt Axel Kossel, Ressortleiter Internet der Computerzeitschrift c't in Hannover. So bietet die bekannte Internettelefonie-Software Skype auch eine Videofunktion an, ebenso wie WengoPhone oder Instant Video Everywhere von Sony. Daneben steht Videochat-Software wie der MSN Messenger von Microsoft zur Auswahl. Neben Zwiegesprächen sind damit zum Teil auch Videokonferenzen am Computer möglich. Angebote auch von DSL-ProvidernAuch DSL-Provider bieten im Zuge der Internettelefonie zunehmend die Möglichkeit, Unterhaltungen in Ton und Bild zu führen. Entsprechende Programme gibt es bei Arcor, Freenet und T-Online. Das Angebot richte sich vor allem an "technikbegeisterte Nutzer", die über weite Entfernungen Kontakt halten wollen, erklärt Martin Frommhold, Sprecher von T-Online in Darmstadt. Mit Papa von Angesicht zu Angesicht zu plaudern obwohl er auf Geschäftsreise ist, oder dem Onkel am anderen Ende der Welt zum Geburtstag zu gratulieren, ist damit kein Problem mehr. Abhängig von der Internetgeschwindigkeit und technischen Ausstattung könnten Nutzer heutzutage eine "gute, ruckelfreie Bildqualität" erwarten, so Frommhold. Die Anforderungen der Videotelefonie-Software sind unterschiedlich. Im Schnitt verlangen sie, dass mindestens ein 1 000 MHz starker Prozessor unter dem Computergehäuse steckt. Handelsübliche Standard-PCs reißen diese Marke locker. Soundkarte und Headset, also ein Kopfhörer mit Mikrofon, dürfen nicht fehlen. Wichtigste Voraussetzung ist aber eine Kamera, die man idealerweise am Monitor befestigt, "damit die Gesprächspartner gleichzeitig schauen und gesehen werden können", erläutert Axel Kossel. Die Webcam ist das Auge jedes Videotelefonats. Sie sollte laut Kossel eine Auflösung von mindestens 640 x 480 Pixel darstellen und über einen möglichst hochwertigen Bildsensor verfügen, damit genügend Details und nicht nur krisseliger Matsch auf dem Bildschirm zu erkennen sind. Rund 30 Euro seien hier gut angelegt. Je besser das Bild, desto höher ist aber auch die Datenmenge, die übers Netz verschickt wird. Ein schneller Internetzugang ist deshalb Pflicht.
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