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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Kabelverband: Astra und TV-Sender wollen Monopol etablieren28.03.2006
15:43 Bundesliga-Übertragung für rund ein Drittel der Kabelnutzer ungeklärt
Der Fachverband Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen
(FRK) kritisiert
die Verschlüsselungspläne der privaten Fernsehsender und des Satellitenbetreibers
Astra.
Offensichtlich hege zudem das Konsortium Arena,
das die Übertragungsrechte für die Bundesliga ersteigert hatte,
ähnliche Pläne, sagte Heinz Peter Labonte, Vorstandssprecher des FRK.
Zwar seien die Aussagen der TV-Sender zu den neuen Pay-TV-Plänen noch widersprüchlich und
eine Umsetzung erlaube prinzipiell die Möglichkeit, die Behandlung von
Kabel- und Satellitenhaushalten bei der Bezahlung von Urheberrechtsentgelten
zumindest ein Stück weit anzugleichen.
Offensichtlich solle jedoch durch die Einführung einer eigenen Set-Top-Box
in erster Linie versucht werden, ein eigenständiges Vermarktungskonzept zu etablieren
und die mittelständischen und unabhängigen Kabelnetzbetreiber hiervon
auszuschließen.
Bei Realisierung der Pläne könnten die beteiligten Unternehmen allein entscheiden, welchen Kabelnetzen sie die Programme zugänglich machten. Die Kooperation ziele darauf, die Kabelunternehmen nicht an möglichen Einnahmen zu beteiligen. Labonte erinnerte daran, dass es in der Vergangenheit auch der Kirch-Gruppe mit ihrer d-Box nicht gelungen sei, ein solches Konzept zu etablieren. Das Unternehmen habe damals ebenfalls versucht, die Kabelbetreiber nur geringfügig an den Erlösen zu beteiligen. Somit müssten Pläne für ein neues Pay-TV-Konzept die Kabelunternehmen mit einbeziehen, zumal die privaten TV-Sender auf die rund 12 Millionen Kabelhaushalte angewiesen seien, um ihre Unternehmensziele zu erreichen. Kabelverband kündigt rechtliche und politische Schritte gegen Monopol anVersuchen, ein solches Vermarktungsmonopol zu etablieren, werde der FRK rechtlich und politisch entgegentreten. In der Vergangenheit seien solche Monopolisierungspläne immer wieder durch das Kartellamt, die EU-Kommision und die Landesmedienanstalten unterbunden worden. Bereits vor kurzem hatte der Kabelverband Anga gefordert, dass bei einer Umsetzung der Verschlüsselungspläne auch der Empfang der Sender über DVB-T verschüsselt erfolgen müsse. Zudem äußerte Labonte Kritik an dem Unternehmen Arena, das bisher mit den unabhängigen Netzbetreibern für rund ein drittel aller angschlossenen Haushalte immer noch kein Konzept für die Übertragung der Bundesliga-Spiele ab August 2006 abgestimmt habe. Zudem sei nicht bekannt, zu welchen Konditionen die Übertragung erfolgen solle und wie diese technisch realisiert werde. Auch ob Arena die bestehenden Set-Top-Box-Plattformen von Premiere oder Kabel Deutschland nutzen wolle, sei bisher unbekannt. Anzeige:
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