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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 13.02.2012 |
Landesmedienanstalten: Regionale im digitalen Kabel stärken28.03.2006
10:10 DVB-T wird in weiteren Regionen ausgebaut
Die
Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (ALM)
hat sich für eine verstärkte Berücksichtigung von lokalen TV-Programmen
im digitalen Kabelnetz ausgesprochen. Diese seien unverzichtbare
Elemente der öffentlichen Meinungsbildung. Daher müsse ein Simulcast-Betrieb,
der sowohl einen analogen als auch digitalen Empfang
sicherstellt, gewährleistet sein, sagte der Vorsitzende der
Gesamtkonferenz, Thomas Koch. Bislang sind in den digitalen
Kabelnetzen überwiegend nur die großen deutschen Privatsender
wie RTL, ProSieben, SAT1, VIVA oder MTV vertreten. Regionale
Programmveranstalter sind beispielsweise beim größten deutschen
Netzbetreiber
Kabel Deutschland
noch gar nicht zu finden und werden bislang lediglich in die Netze
von kleineren Kabelnetzbetreibern eingespeist.
Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) setze sich für einen intensivierten Informationsaustausch zwischen Landesmedienanstalten und politischen Entscheidungsträgern aus. Man müsse sich gegenüber der Europäischen Kommission profilieren und bei wichtigen Entscheidungen eine bessere Abstimmung erreichen. DVB-T-Ausbau in Sachsen-Anhalt und Baden-WürttembergUnterdessen soll das digitale terrestrische Antennenfernsehen DVB-T in den nächsten Monaten weiter ausgebaut werden. Voraussichtlich Anfang kommenden Jahres ist eine Abdeckung der nördlichen Gebiete des Bundeslandes Sachsen-Anhalt durch Sendeanlagen auf dem Brocken sowie am östlichen Stadtrand von Magdeburg vorgesehen. Seit Dezember 2005 sind bereits im Großraum Halle insgesamt 13 öffentlich-rechtliche TV-Kanäle zu empfangen. Bereits im Mai 2006 sollen ebenfalls 13 Programme - Das Erste, ZDF, EinsPlus, Phoenix, arte, SWR Fernsehen Südwest, Bayerisches Fernsehen, hessen fernsehen, WDR Fernsehen, 3sat/ZDF.info und KiKa/ZDF.doku - in weiten Teilen von Baden-Württemberg terrestrisch auf Sendung gehen. Die Senderstandorte decken die Großräume Stuttgart, Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg, Kaiserslautern sowie die Vorderpfalz ab. Als Termine für die Umschaltung gelten derzeit der 17. Mai für alle Gebiete außer Kaiserslautern mit den Senderstandorten Dansenberg und Rothenberg. Diese sollen am 22. Mai digitalisiert werden. Dabei wird es keinen Simulcastbetrieb gehen, die analoge Verbreitung wird entsprechend wegfallen. Lediglich für den Großraum Stuttgart soll es am Sender Frauenkopf ab 22. Mai einen "weichen" Umstieg geben. Für eine Übergangszeit soll mit verminderter Sendeleistung weiterhin auch ein analoges Signal abgestrahlt werden. Aus finanziellen Gründen haben die privaten Programmveranstalter eine Beteiligung abermals abgelehnt. Die landesweite Umstellung in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz soll 2008 abgeschlossen sein. Anzeige:
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