Blau.de bietet seinen Kunden ab sofort die Möglichkeit an,
ihr Guthaben auch mit so genannten Cash-Karten nachzuladen. Damit folgt der
Discounter dem Beispiel der
Mobilfunk-Netzbetreiber.
Die Blau.de-Nachladekarten haben jeweils einen
Wert von 15 Euro und können nach Angaben des Unternehmens bei mehr als
1 000 Händlern im gesamten Bundesgebiet erworben werden.
Derzeit rufen die Händler die Aufladecodes noch elektronisch ab und
geben diese an die Kunden weiter. Nach Angaben des Distributors
KomSa soll es aber in
Kürze auch "klassische Cash-Karten" geben.
Cash-Karten zur Aufladung des Guthabens sind bei den deutschen
Mobilfunk-Discountern bislang eher die Ausnahme. Neben Blau.de bieten
nur Tchibo und AldiTalk
diesen Service an.
Mobilfunk-Discounter setzt verstärkt auf stationären Fachhandel
Blau.de setzt künftig anders als andere Mitwettbewerber
verstärkt auf den stationären Fachhandel. Dies bestätigte
Thorsten Rehling, Geschäftsführer des Hamburger Mobilfunkanbieters,
im Interview mit dem Fachmagazin
Internethandel.
Auf diesem Weg sollen Käufergruppen, die dem Internet noch
skeptisch gegenüberstehen, erreicht werden. Auch für die auf diesem
Wege gewonnenen Kunden ist blau ein sinnvoller Partner, weil
alle Transaktionen auch offline über ein telefonisches Service-Center
abgewickelt werden können, erläutert Rehling.
Seit kurzem werden zudem nicht nur Aufladekarten über den Fachhandel
vertrieben, sondern auch die Prepaid-Karten
von Blau.de selbst. Dies bestätigte der Großhändler
KomSa auf
Anfrage von teltarif.de.
Dabei enthalten die Startpakete dann auch gleich die SIM-Karten, die nach einer
Registrierung sofort genutzt werden können. Dies ist ein
wesentlicher Vorteil, z. B. im Vergleich zu
debitel-light. Dieser Anbieter
legt seinen Startpaketen keine
SIM-Karten bei. Die zum Telefonieren notwendige Chipkarte
erhalten die Kunden erst auf dem Postweg, nachdem sie sich
telefonisch oder über Internet
bei dem Anbieter registriert haben.