Die bayerische Staatsregierung denkt über ein generelles Handy-Verbot an Schulen nach.
Kultusminister Siegfried Schneider wolle die rechtlichen Möglichkeiten prüfen, zitiert
Spiegel Online
aus einem Interview Schneiders mit dem Radiosender
Antenne Bayern.
Auch Sozialministerin Christa Stewens unterstütze den Vorstoß. Eltern riet die Ministerin,
ihren Kindern nur Handys ohne Video- und Kamerafunktionen zu kaufen und gespeicherte Inhalte
besser zu kontrollieren.
Hintergrund der aktuellen Diskussion sind die Funde von Gewalt- und Pornovideos auf
Mobiltelefonen von Schülern. In einem aktuellen Fall in Baden-Württemberg waren
Jugendliche nach dem Tausch solcher Filme für eine Woche vom Unterricht suspendiert
worden. Nach einer Klage der Eltern hatte das Verwaltungsgericht Karlsruhe wie
berichtet die Verweise für rechtens erklärt. Laut
BZ hat eine
Berliner Schulleiterin bereits vor kurzem ein
Handyverbot auch für die Pausenzeiten eingeführt, nachdem sich Schüler per
SMS zu einer Massenschlägerei verabredet hatten.
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