Der weltgrößte Softwarekonzern
Microsoft verschiebt den Marktstart seines neuen
Betriebssystems
Windows Vista auf den
kommenden Januar. Damit solle die Software noch präzisiert und die
Sicherheit erhöht werden, sagte Microsoft-Manager Jim Allchin in einer
Telefonkonferenz in Redmond im US-Bundesstaat Washington. Konzerne
sollen das lang erwartete Betriebssystem wie geplant im November
erhalten können. Die Microsoft-Aktie fiel nach der Ankündigung im
nachbörslichen Handel um fast drei Prozent.
Eine Beta-Version von Vista soll laut Microsoft ab April von zwei
Millionen Computernutzern getestet werden. Privatleute und kleine
Firmen haben aber erst ab Januar 2007 Zugang zu der neuen Software.
Damit entgeht dem von Bill Gates gegründeten Konzern das wichtige
Weihnachtsgeschäft. Microsoft hat weltweit ein Quasi-Monopol bei
Betriebssystemen und rüstet 90 Prozent aller Computer aus.