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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Spoerr: mobilcom und freenet durch verzögerte Fusion belastet13.03.2006
11:46 Vorstandschef rechnet dennoch mit weiterem Wachstum
Der Vorstandschef von freenet.de und
mobilcom, Eckhard Spoerr, sieht durch die
hängende Fusion der Unternehmen das
operative Geschäft belastet. "Selbstverständlich hat das Auswirkungen",
sagte er auf der CeBIT in Hannover der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.
Dies bringe jede Fusion mit sich, bei T-Online und
T-Com sei das nicht anders. "Die Mitarbeiter wollen
Sicherheit."
Aktionäre hatten gegen die Fusion der beiden Telekommunikationsunternehmen Einspruch vor Gericht eingelegt. "In den nächsten Wochen ist mit einer Entscheidung zu rechnen", sagte Spoerr. Dann werde es in die zweite Instanz gehen, gleich wer dann gewinnen werde. Bis wann die Transaktion abgeschlossen werden kann, ließ er offen. "Es wird sicherlich nicht Jahre dauern." Spoerr verteidigte erneut das Fusionsvorhaben: "Wenn die Verschmelzung nicht kommt, dann hat das Nachteile für mobilcom und freenet". So könnten die Unternehmen ihre Vertriebsorganisation nicht zusammenführen und gemeinsame Produkte auf den Markt bringen. Durch die Fusion der Mobilfunkfirma mobilcom AG und dem Festnetz- und Internetanbieter freenet.de AG will Spoerr Synergien zwischen den beiden Netzen heben. Weitere Zuwächse trotz WettbewerbsdruckUngeachtet des Wettbewerbsdrucks und der verzögerten Verschmelzung rechnet Spoerr mit Zuwächsen bei den beiden im TecDAX notierten Gesellschaften. Durch die hohen Wechselraten im Mobilfunk werde mobilcom weiterhin bei den Neukunden zulegen. Bei freenet hält er einen Zuwachs von 100 000 DSL-Kunden pro Quartal für möglich. Spoerr bekräftigte, dass er an einem Zukauf im Festnetzbereich interessiert ist. "Wir sind schuldenfrei und verfügen über liquide Mittel von 400 Millionen Euro in der Gesamtorganisation", sagte er. An Stadtnetzbetreibern ist er allerdings nicht interessiert. Eine gute Ergänzung sei Arcor, sollte Vodafone das Unternehmen zum Verkauf stellen. "Im Mobilfunkbereich bin ich nicht an einer Akquisition interessiert." dpa / Markus Weidner
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