Der Computer-Hersteller
Hewlett Packard sieht seine Zukunft vor allem bei mobilen Geräten. Wie das
Handelsblatt heute berichtet, will sich das Untenehmen vor allem auf Notebooks und
PDAs konzentrieren. Handhelds wie der seit letzten Frühjahr erhältliche iPaq
HW 6500 eignen sich nicht nur zum Telefonieren, sondern unter anderem auch als Navigationsgerät. Anlässlich der
3GSM World stellte HP kürzlich zwei neue
Handhelds mit Windows Mobile 5.0 und
WLAN vor.
Im Augenblick kommt noch die Häfte des PC-Umsatzes von etwa 30 Milliarden
US-Dollar aus dem Geschäft mit klassischen Desktop-Geräten. Doch dieser Markt ist weitgehend ausgeschöpft. Anders sieht es im Bereich von Laptops, PDAs und
Smartphones aus - dieser boomt derzeit, weshalb HP diese Anteile massiv ausbauen möchte. Im vergangenen Jahr stieg der weltweite PC-Absatz auf rund 220 Millionen Geräte. Das Wachstum von Plus 15,3 Prozent nach Stückzahlen beruhte vor allem auf boomenden Notebook-Verkäufen. Der Absatz von Desktop-Computern dagegen stagniert.
Noch liegt der Umsatz mit so genannten Handhelds erst gerade einmal bei drei
Prozent des PC-Umsatzes von HP, doch wurde dieser Bereich erst vor wenigen Tagen als eigenen Geschäftsbereich verselbstständigt und damit HP-intern auf eine Stufe mit Notebooks und Desktop-PCs gestellt.
Laut Handelsblatt rechnen Experten für das laufende Jahr mit einem Absatz von
14 Millionen Handhelds. Nach
RIM und
Palm ist HP der drittgrößte Handheld-Anbieter. Nach Einschätzung von Todd Bradley, Vice President von HP, wird vor allem bei Unternehmenskunden die Nachfrage nach leistungsstarken Taschencomputern steigen. Aktuell würden Handhelds hauptsächlich für E-Mails genutzt. Doch mit steigenden Bandbreiten bei der mobilen Datenübertragung würden immer mehr Anwendungen auf PDAs und Smartphones laufen.
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