Ein Netz-basiertes Adressbuch für das Handy hat
der IT-Dienstleister
Unisys gemeinsam mit dem
spanischen Mobilfunkanbieter
Telefónica Moviles
entwickelt. Die Einträge sollen
auf einem Server gespeichert werden und könnten so nicht mehr etwa
mit dem Handys oder der SIM-Karte verloren gehen. Der Dienst mit dem
Namen
Agenda movistar werde in der zweiten Jahreshälfte zunächst
allen Telefónica-Kunden zur Verfügung stehen,
teilten die Unternehmen
am Dienstag auf dem
3GSM World Congress
in Barcelona mit. Für den
deutschen Markt seien bereits Gespräche mit der Telefónica-Tochter
o2 geplant, sagte Ramon Tisaire von Unisys Spanien.
"Wir wollen unseren Kunden helfen, ihre Kontakte jederzeit dann zu
finden, wenn sie sie benötigen", sagte Alfonzo Perea von
Telefónica Moviles. Das Adressbuch soll eine unbegrenzte Menge an Daten
speichern können und über WAP, das Internet oder
auch über
Sprachanfrage auf sicherem Wege abrufbar sein. "Der neue Service wird
das erste zentrale Adressbuch dieser Art bieten", sagte Glenn James,
bei Unisys für Kommunikation und Medien zuständig.
Agenda movistar sei eine unter vielen Anwendungen, die auf der von
Unisys entwickelten Basis entstehen können, sagte Marketing-Chef
Larry Srader. Da der Service offene Standards nutzt, könnten
Mobilfunkbetreiber auf dieser Basis problemlos auch andere Dienste
wie Spiele, Instant Messaging oder Chats entwickeln.