Auch
Motorola setzt
wie
Nokia heute
Nachmittag
auf "seamless mobility". Im Rahmen der Pressekonferenz
zum
3GSM Weltkongress
in Barcelona sprach auch
Dan Moloney, President Connected Home Solutions bei Motorola,
von den enormen Vorteilen einer Mischung von Heimnetzen (z. B.
WLAN) und klassischen Mobilfunknetzen unterwegs. Mit
dem neuen
IMS mobility manager von Motorola können
klassische Telefongespräche ohne Unterbrechungen
trotz eines Netzwerkwechsels fortgeführt werden.
Adrian Nemcek, President Netzwerke bei Motorola, stellte daraufhin
einen Access Point von Motorola in die neue "seamless"-Welt vor.
Der Motorola AXPT unterstützt UMTS
und den Beschleuniger HSDPA. Es sollen
Datendownloads von knapp zwei Megabit pro Sekunde möglich werden,
zudem können bis zu hundert verschiedene Nutzer gleichzeitig
Daten über diesen Access Point übertragen.
Services und nicht Endgeräte im Vordergrund
Anders als Nokia setzt Motorola bei "seamless mobility"
aktuell mehr auf Netzwerktechnologie
und Dienste und Services, die ein möglichst perfekte und
unterbrechungsfreie mobile Welt herstellen sollen und weniger
auf neue Endgeräte, die diese unterbrechungsfreie mobile Welt
bereichern sollen. So wurden auf der Pressekonferenz
beispielhafte Nutzungsszenarien vorgestellt,
die durch spezielle Personal-Videorekorder (PVR) und Home-Netzwerkinstrumente
möglich werden. Der PVR spielt dabei eine zentrale Rolle.
Auf diesem sollen Fotos, die mit
speziellen Motorola-Telefonen aufgenommen werden, direkt
gespeichert werden, ebenso wie bestimmte Musik- und Videodateien
vom PVR mit wenigen Klicks auf Mobiltelefone an beliebigen Orten auf
der Welt gespielt werden können. Was Motorola bei seinen klassischen Handy-Modellen vor hat, können Sie in einer weiteren Meldung lesen.