Die Online-Musikplattform
Napster hat im
dritten Quartal des Geschäftsjahres 2005/06 ihren Umsatz
fast verdoppelt, ist aber tiefer in die roten Zahlen geraten. Der
Verlust vor Steuern stieg im Berichtszeitraum auf 16,7 Millionen
Dollar gegenüber 14,9 Millionen Dollar im Vorjahresquartal, wie
Napster am Donnerstag mitteilte. Beim Umsatz legte das Unternehmen um
94 Prozent auf 23,5 Millionen zu.
Die Musikplattform verzeichne inzwischen
500 000 Premium-Abonnenten, sagte Napster-Chef Chris Gorog.
Binnen Jahresfrist sei
das ein Zuwachs von 110 Prozent. Die Abo-Einnahmen spielen nach
Unternehmensangaben 86 Prozent des Umsatzes ein. Seit vergangenem
Dezember ist der Musikdienst auch in Deutschland
verfügbar. Anders
als beim Angebot etwa von Apples
iTunes bietet
Napster Musikstücke
an, die nur über die Dauer des Abonnements genutzt werden können.
Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, dass der Suchmaschinenbetreiber
Google an einem Kauf
von Napster interessiert sei und ebenfalls in
den Musikmarkt einsteigen will. Die Napster-Aktien waren darauf bis
zu 50 Prozent gestiegen. Inzwischen hat Google die Gerüchte
allerdings in einer schriftlichen Stellungnahme dementiert.
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