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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 12.02.2012 |
WLAN: Einfach aufgebaut, aber oft ungesichert23.01.2006
11:58 Viele Kunden rechnen nicht mit unwillkommenen Mitsurfern
Ob auf dem Balkon, im Garten,
Kinderzimmer oder Heimbüro: Funkübertragung ermöglicht das Surfen im
Internet heutzutage auch ohne Kabelgewirr. WLAN heißt das
Zauberwort, das Stolperfallen der Vergangenheit angehören lässt -
aber Sicherheitsrisiken birgt. Die Funknetzwerke sind
anfällig für Schwarzsurfer (Wardriver) und Hacker.
nächste Seite: WLAN macht nicht am Gartenzaun halt
"WLAN ist eine schöne Sache, wenn man einen oder mehrere Computer mit dem Internet verbinden will und keine Kabel verlegen möchte", erklärt Jaroslav Smycek, Computerexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen in Hannover. Auch wer in seinen vier Wänden verschiedene Rechner ohne Kabelsalat zusammenschließen möchte, um beispielsweise untereinander Dateien auszutauschen, liegt mit der drahtlosen Netzwerktechnik, dem Wireless Local Area Network, kurz WLAN, richtig. WLANs kann jeder aufbauenUm ein WLAN aufzubauen, müssen die Anwender keine Experten sein, so Michael Wolf von der Stiftung Warentest in Berlin: "Für Computernutzer mit Grundkenntnissen sind Aufbau und Einrichtung der WLAN-Verbindung relativ leicht zu bewältigen." Das Betriebssystem Windows XP erkennt Drahtlosnetzwerke von allein. Wichtigste Voraussetzung: Eine Sendestation, die Daten an die angeschlossenen Computer verteilt, der so genannte Router. Praktisch sind DSL-Modems, in die WLAN-Router bereits integriert sind. "Bei vielen Internet-Anbietern gibt es bei Abschluss eines Vertrages ein Gerät entweder gratis oder günstig dazu", sagt Wolf. Wer erst später einen WLAN-Router kauft, zahlt für das 50 Euro und mehr. Die für die Netzwerkanbindung vorgesehenen Computer müssen WLAN beherrschen. Aktuelle Notebooks haben die entsprechende Technik meist von Haus aus an Bord. "Ältere Notebooks und die meisten stationären Computer müssen nachgerüstet werden", erklärt Computer-Experte Wolf. Verbraucher haben dabei die Wahl zwischen ins Gehäuse einbaubaren Steckkarten und USB-Adaptern. Externer oder interner WLAN-Router?Einen nennenswerten Leistungsunterschied gebe es nicht, sagt Karsten Kunert, Sprecher von Netzwerkkomponentenhersteller Netgear mit Deutschlandsitz in München. Es sei eine Geschmacksfrage. "Steckkarten verschwinden unauffällig im Gehäuse. Mit USB-Adaptern ist man flexibler, weil sie schnell an einen beliebigen Rechner angeschlossen werden können", erläutert Kunert. Zudem könne der Adapter mit einem USB-Verlängerungskabel ausgerichtet werden, um die Empfangsleistung zu verbessern.
Die Reichweite eines Drahtlosnetzwerks betrage im Freien häufig
bis zu 100 Meter und mehr, in Gebäuden weniger. "Das reicht im
Allgemeinen aus, um eine Verbindung über mehrere Etagen aufzubauen",
sagt Jaroslav Smycek von der Verbraucherzentrale in Hannover.
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