Der österreichische Mobilfunk-Marktführer
A1
startet heute die Vermarktung seines
HSDPA-Netzes. Die
UMTS-Erweiterung ist aber zunächst nur in einigen Teilen
Wiens verfügbar. Bis Mitte des Jahres will das Unternehmen alle Landeshauptstädte
Österreichs mit der neuen Technik ausstatten, die mobiles Internet mit bis zu
1,8 MBit/s im Downstream ermöglicht. Uploads sind nach A1-Angaben mit bis zu
384 kBits/s möglich.
A1 verkauft die Vodafone Mobile Connect Card Breitband,
die neben UMTS und HSDPA auch den EDGE-Standard unterstützt,
mit Vertrag für 99 Euro.
Für Kunden, die bereits eine solche Laptop-Modemkarte besitzen, bietet das Unternehmen im
Internet ein kostenloses Software-Update zum Download an.
Der Netzbetreiber bietet einen Datentarif mit 500 MB Inklusivvolumen für
29 Euro monatliche Grundgebühr an. 1 000 MB gibt es für 49 Euro.
Zum Vergleich: Für 30 Euro bekommen T-Mobile-Kunden in
Deutschland 150 MB Inklusivvolumen. 1 000 MB kosten bei T-Mobile
Deutschland 110 Euro.
Wie ein Blick auf unsere Infoseite zu den
Datentarifen zeigt, bewegen sich die Kosten bei Vodafone und
o2 auf dem gleichen Niveau. Deutlich günstiger ist für Vielnutzer
lediglich E-Plus, das eine
Daten-Flatrate für 39,90 Euro anbietet.
Bei Base gibt es eine Online-Flatrate
für 25 Euro. Diese ist allerdings nur in Verbindung mit der
Telefon-Flatrate erhältlich, die mit weiteren 25 Euro
im Monat zu Buche schlägt.