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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Telecom Trends: Konvergenz und mobiles VoIPen19.01.2006
16:27 Viele neue MöglichkeitenInhaltsverzeichnis:1. Der Trend geht zur Internet-Telefonie2. Kunden erwarten Discount-Vorteil 3. Bloß nicht das Netz leer fahren lassen
Der Trend zu IP-basierten Telefonie ist nicht aufzuhalten. Das ist eine der
Grundthesen, die sich auf der heutigen
Euroforum-Konferenz
"Telecom Trends" herauskristallisiert haben. Allein die Tatsache, dass bereits
ein relevanter Anteil der DSL-Kunden
Internet-Telefonie nutzt, legt nahe, dass auch die
Endkunden an VoIP interessiert sind. Für diese dürfte derzeit aber die Tatsache ausschlaggebend sein, dass VoIP-Gespräche für sie günstiger sind als herkömmliche Festnetztelefonate. Bei vielen VoIP-Anbietern sind netzinterne Gesrpäche
kostenlos und für Gespräche zu herkömmlichen Festnetzanschlüssen fallen auch
nur relativ geringe Minutenpreise an. Häufig werden auch relativ günstige
Monatspauschalen (VoIP-Flatrates) angeboten, mit denen beispielsweise beliebig
oft ins deutsche Festnetz telefoniert werden kann, ohne dass dafür weitere Kosten anfallen.
nächste Seite: Kunden erwarten Discount-Vorteil
Weiterer Vorteil des "Voipens" ist, dass man unter seiner Internet-Telefonnummer weltweit zu erreichen ist. Auch die Verbindung von Office-Anwendungen mit IP-basierter Telefonie ist möglich. Der Anteil der VoIP-Minuten lag im vergangenen Jahr im Privatkundenbereich bei 3 Prozent, im Geschäftskundenbereich bereits bei 7 Prozent. Für das laufende Jahr wird im Privatkundenbereich mit 5 Prozent, im Businessbereich mit 10 Prozent VoIP-Minuten am Gesamtminutenvolumen gerechnet. Dass die Menschen auch in Zukunft nicht viel mehr Zeit als bisher mit dem Telefonieren verbringen werden, liegt auf der Hand, da das zur Verfügung stehende Zeitbudget endlich ist. Die Frage ist, welcher Anbieter mit welcher Infragstruktur welche Minutenkontingente abschöpfen kann. Absehbar ist allerdings auch, dass die VoIP-Telefonie den Telekom-Markt derzeit umkrempelt. Fixed-Mobile-Convergence bietet neue Möglichkeiten"VoIP-Telefonie ist kein Teufelszeug" - sie mache aus der Festnetztelefonie von einem ehemals sicheren Business nun kein High-Risk-Geschäft mit schwachen Margen, leitete Volker Binder von T-Online seinen Vortrag ein. Über die VoIP-Telefonie würden den Nutzern beispielweise Zusatz-Dienste wie die Videotelefonie per DSL nahegebracht. Auch günstige Ersatzlösungen für Festnetztelefonie wie o2 Genion, Vodafone Zuhause oder T-Mobile@home würden das Festnetz nicht wirklich ersetzen. Im Gegenteil lasse die Fixed-Mobile-Convergence (FMC) Welten zusammenwachsen, die neue Möglichkeiten für die Unternehmen bieten würden. Die Kunden würden sich Produkte wünschen, die alles aus einer Hand bieten - Mobilfunk, Internet, Festnetz über eine Rechnung und mit einem Ansprech-Partner. Selbstverständlich müssten die Handover-Mechanismen funktionieren und günstiger als die jeweiligen Einzelkomponenten ("Discount-Komponete") müssten solche All-in-One-Produkte natürlich auch sein.
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