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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 14.02.2012 

Ratgeber: So wechseln Sie Ihren Vollanschluss-Anbieter

19.01.2006
00:00

Was Sie bei einem Wechsel des Telefonanbieters beachten müssen

Inhaltsverzeichnis:

1. Neuer Anschluss kann nicht immer geschaltet werden
2. Die Anmeldung: Viel Zeit zum Beantragen nehmen
3. Die Schaltung: Der Kunde hat eine kurze Auszeit
Ende des vergangenen Jahres meldeten wir, dass die Deutsche Telekom jeden Monat 100 000 Anschlüsse verliert. Der Grund dafür ist einfach: Nie zuvor war es so attraktiv, seinen Festnetzanschlussanbieter komplett zu wechseln und der Telekom den Rücken zu kehren. Viele Kunden warten schon seit Jahren darauf, dem Rosa Riesen adé zu sagen, andere wiederum sind schlicht auf der Suche nach dem attraktivsten Angebot. Doch viele, die die Werbespots und Plakate von Anbieter wie Versatel, Arcor, HanseNet oder NetCologne sehen, wissen gar nicht, wie sie ihren Anbieter wechseln. Dabei geht das recht einfach, wie dieser Ratgeber im Rahmen des Themenmonats Festnetz zeigen soll.

Die Verfügbarkeit des neuen Anbieters

Alternative Vollanschlussanbieter haben gegenüber der Telekom einen entscheidenden Nachteil: Sie sind nicht im gesamten Bundesgebiet verfügbar.
Lesen Sie hier:
Was passiert mit der E-Mail-Adresse
bei einem Provider-Wechsel?
Zwar bauen alle Anbieter seit etwa ein bis zwei Jahren ihre Verfügbarkeit aus, doch können gerade Einwohner in ländlichen Regionen nur davon träumen, ihren Anbieter zu wechseln. Der Grund dafür ist einfach: Anbieter müssen die einzelnen Vermittlungsstellen mit eigener Technik erschließen, wenn sie im Erschließungsraum dieser Vermittlungsstelle Anschlüsse anbieten wollen. Das lohnt sich jedoch nur in Städten mit entsprechender Einwohnerdichte. Folglich bleiben gerade Kleinstädte auf der Strecke. Nur einzelne lokale Carrier wie etwa BiTel in Ostwestfalen erschließen auch kleinere Orte in ihrem Lizenzgebiet.
Ein Telekom-Techniker bei Wartungsarbeiten
einer Vermittlungsstelle. Foto: dpa

Aber selbst in größeren Städten kann es Probleme geben. Hier ist der bekannteste der Gründe die in früheren Jahren verlegte Glasfaser. Technisch haben die Anbieter zwar nach Darstellung der Telekom die Möglichkeit, auch Glasfaserleitungen von der Telekom zu mieten, um ihre Anschlüsse anzubieten. Doch die Leitungsmiete ist dann deutlich höher und das Anbieten von DSL ist um Längen schwieriger und teilweise gar unmöglich. Auch kann es in größeren Städten vorkommen, dass der Anbieter zwar generell in der Stadt tätig ist, einzelne Stadtteile aber noch nicht erschlossen hat. Das hängt damit zusammen, dass in größeren Städten mehrere Vermittlungsstellen erschlossen werden müssen, da hier nicht eine einzige die Arbeit für die ganze Stadt übernehmen kann.

Welche Anbieter generell in einer Stadt verfügbar sind, kann über unseren Profi-Festnetzrechner erfragt werden. Dieser müss so eingestellt werden, dass er nur Vollanschlüsse ausgibt. Zudem kann in einem extra angelegten Feld die jeweilige Vorwahl eingegeben werden. Sofern der Anbieter uns die Ortsnetze, in denen er verfügbar ist, zur Verfügung gestellt hat, wird die Gesellschaft entsprechend in der Ergebnistabelle genannt. Eine Auskunft über die tatsächliche Verfügbarkeit an der Kundenadresse kann dann aber nur der Anbieter geben.
 

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Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
RE: Wechsel Arcor zu Kabel-BW cw1 18.06.10 23:33
RE: Nochmal auch mit Monopolanbieter ... marius1977 18.06.10 09:41
Nochmal auch mit Monopolanbieter ... fe rnwe h 18.06.10 01:35
RE: Wechsel Arcor zu Kabel-BW hrgajek 17.06.10 17:56
Beitrags-Index ]  [ Thread-Index ] 

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