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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Analyse: Deregulierung fördert Innovationen18.01.2006
10:09 Anreize für Investitionen in Telekommunikations-Märkte
In mehreren Ländern weltweit wird derzeit darüber diskutiert, den Umfang der
staatlichen Regulierung zu reduzieren. Dies gilt insbesondere für Investitionen
in neue Infrastruktur. Vorreiter sind hier die USA, wo die Verpflichtungen der
lokalen Ex-Monopolisten zur Bereitstellung von Infrastrukturleistungen an
Wettbewerber weitgehend aufgehoben wurden. Deregulierung im
Telekommunikationssektor führt zu mehr Investitionen und Innovationen und
letztlich zu mehr Wirtschaftswachstum. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue
Analyse der Unternehmensberatung Arthur D. Little.
Die Analyse "Deregulation of the Telecom Sector and its Impact on the Overall Economy: Deregulierung des Telekommunikationsmarktes" von Arthur D. Little untersucht die Auswirkungen von Deregulierung auf den weltweiten Telekommunikationsmarkt und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Dieser Zusammenhang gewinnt durch die aktuelle Diskussion über Investitionen in neue Infrastrukturen, zum Beispiel in Glasfasernetze im Anschlussbereich und darüber, ob diese von der Regulierung ausgenommen werden sollen, an Bedeutung. In Österreich spielen in diesen Überlegungen auch die bereits versteigerten Lizenzen für DVB-T/DVB-H und WiMAX sowie der zur Ausschreibung anstehende Frequenzbereich bei 450 MHz eine wichtige Rolle. "Investitionen in Hochgeschwindigkeitsnetze sind mit hohen Risiken behaftet, da die entsprechenden Geschäftsmodelle erst im Entstehen sind", erklärt Dr. Karim Taga, Managing Director und Telekommunikationsexperte von Arthur D. Little Austria. "Werden Unternehmen gezwungen, Wettbewerbern von Beginn an Zugang zu diesen neuen Netzen einzuräumen, können sie dadurch keine Wettbewerbsvorteile erzielen und die notwendigen Pioniergewinne nicht realisieren. Die entsprechend schlechtere Relation zwischen Chance und Risiko führt dazu, dass solche Investitionen gar nicht oder nur in vermindertem Umfang und mit zeitlicher Verzögerung getätigt werden, was sich nachteilig auf den Telekommunikationssektor und letztlich die Gesamtwirtschaft auswirkt." Die Analyse kann in ihrer vollständigen Version im Internet unter www.adlittle.de bestellt werden.
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Georg Stanossek
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