Tarifänderungen

alster24 hebt IbC-Preise an

Vorsicht beim Setzen von Bookmarks zur Tarifkontrolle
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Normalerweise ist ein Blick auf die Website des Anbieters die letzte Instanz in der Überprüfung von Internet-by-Call-Tarifen. In einem Fall nützte das aber auch den Schmalband-Kunden nichts. Der Anbieter alster24 hat mehr als zwei Monaten lang falsche Tarifangaben auf einer nicht direkt verlinkten Seite seiner Homepage geführt - zu Ungunsten der Internetnutzer. Zwar gibt alster24 seit November auch die aktuellen Konditionen auf seiner Webseite an, allerdings unter einem anderen Link. Erste User, die dadurch unbewusst in die Tariffalle tappten, haben sich inzwischen bei der teltarif-Redaktion gemeldet. Aufgeklärt über die wirklichen Tarife wurden sie erst durch die Inkassofirma von alster24.

alster24 gibt seine relativ häufigen Tarifwechsel in der Regel im Vorfeld bekannt. Dies geschah auch am 2. November: Der Provider teilte der teltarif.de-Redaktion per E-Mail mit, dass zum folgenden Tag die Tarife Kurz 1 und Kurz 2 aus der aktuellen Vermarktung genommen und künftig zu einem einheitlichen Minutenpreis von 1,99 Cent pro Minute zuzüglich 9,99 Cent Einwahlgebühr abgerechnet würden. Wer allerdings danach die ältere Tarifübersicht unter www.alster24.net/index.php?con=tarife per Bookmark in seinem Browser ansteuerte, fand noch bis heute Mittag dort weder Angaben zu einem Einwahlentgelt, noch die aktuellen Minutenpreise. Stattdessen glaubten diese User, noch zu Minutenpreisen von 0,78 oder 2,99 Cent zu surfen.

Inzwischen hat der Hamburger Anbieter die veraltete Seite vom Server gelöscht. Er bittet die betroffenen Nutzer, sich über die E-Mail-Adresse info@alster24.net beim Provider zu melden und stellt ihnen eine Kulanzgutschrift in Aussicht.

Weitere Tarifänderungen ab dem 16. Januar

Angekündigt hat alster24 heute auch Preiserhöhungen, die am 16. Januar in Kraft treten sollen. Ab kommenden Montag werden die sämtliche Eco-Tarife sowie das Angebot Freizeit mit einheitlichen 4,99 Cent pro Minute abgerechnet. Die Taktung erfolgt minutengenau, bislang erhobene Einwahlentgelte entfallen. Von einer weiteren Nutzung dieser Zugänge ist daher abzuraten.