Projekt wird aufgrund der politischen Rahmenbedingungen ad acta gelegt
Teles legt die Planungen für seinen Berliner
Mega-Hotspot ad acta. Das gab das Berliner
Unternehmen heute in einer Mitteilung bekannt. Teles hatte zur
IFA im Sommer angekündigt,
über UHF-Frequenzen einen Internet-Zugang anbieten zu wollen, der die gesamte
Hauptstadt auf dem gleichen Wege wie DVB-T
erreichen würde. Doch schon
Ende des vergangenen Jahres sah es wie berichtet
nicht gut für das Projekt aus. Die zuständige Landesmedienanstalt hatte eine
Zuteilung des UHF-Kanals 65 vorerst verweigert. Die Begründung: "Da es sich dabei
nicht um Rundfunk handelt, sah sich die mabb daran gehindert, diesen Antrag im
Rahmen der Ausschreibung zu berücksichtigen."
Nun hat Teles die Konsequenzen gezogen. "Auf Grund der weiterhin völlig unabsehbaren
politischen Rahmenbedingungen für einen mobilen DVB-T-gestützen
Breitband-Internet-Zugangsdienst [...] hat der Vorstand der Teles AG mit Bedauern
beschließen müssen, die Planung [...] einzustellen. Man könne sich als
Mittelstandsunternehmen "nicht auf mehrjährige Hängepartien einlassen".
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