![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 21.05.2013 |
Telekom verliert jeden Monat 100 000 Anschlüsse29.12.2005
09:46 Dennoch war das Geschäftsjahr 2005 eines der besten für die Deutsche Telekom
Von dpa / Marie-Anne Winter
Telekom-Aktionäre haben keinen Grund, die Sektkorken
knallen zu lassen. Das Jahr 2005 war für die gebeutelten Anleger
erneut eine herbe Enttäuschung. Während der Aktienindex DAX um rund
30 Prozent kletterte, verzeichnete die einst gepriesene "Volksaktie"
der Telekom seit Jahresanfang einen Verlust von rund 17 Prozent.
Heute steht die T-Aktie wieder schlechter da, als beim Börsengang
1996. Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke klingt schon fast verzweifelt:
"Gemessen an unserem Wert und unseren Zukunftsaussichten sind wir
klar unterbewertet".
Obgleich der Telekom-Chef beim rosa Riesen in den vergangenen Jahr ordentlich aufräumte und die Schulden drastisch herunterfuhr, brennt es im Konzern an verschiedenen Stellen. Die bereits beschlossene Eingliederung von T-Online in die Festnetzsparte bleibt wegen Anfechtungsklagen juristisch eine Hängepartie. Und T-Com-Chef Walter Raizner bläst der Wind der Konkurrenz zunehmend ins Gesicht. Pro Monat gehen der Festnetztochter 100 000 Anschlüsse verloren. Auf dem Vormarsch ist auch die Internettelefonie, der sich die Telekom lange Zeit verschlossen hatte. Im Mobilfunk wollen sich die Wettbewerber Vodafone, E-Plus und o2 vom Festnetzkuchen ein größeres Stück herausschneiden. Und die neuen Discounter setzen die Mobilfunkpreise unter Druck. "Unser Märkte stehen vor dramatischen Umbrüchen", analysiert Ricke. Kein Stein werde auf dem anderen bleiben. Sprudelnde Gewinne und ArbeitsplatzabbauUnd doch wird das Geschäftsjahr 2005 für die Telekom eines der besten der Firmengeschichte sein. Bis auf 21 Milliarden Euro, so die Prognosen, soll das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ansteigen, im Jahr 2000 waren es knapp 13 Milliarden Euro. Bis Ende September war netto ein Überschuss von 4,4 Milliarden Euro aufgelaufen - wenngleich auch durch starke Sondereffekte beeinflusst. Aber die auf den ersten Blick gute Geschäftslage gereicht Ricke schon wieder zum Nachteil. Denn mit den geplanten Stellenstreichungen - bis Ende 2008 sollen 32 000 Mitarbeiter vor allem aus der Festnetzsparte den Konzern freiwillig, durch Frühpensionierungen und Abfindungen verlassen - erntet der Vorstand herbe Kritik von Gewerkschaften und Betriebsräten. Sprudelnde Gewinne und Arbeitsplatzabbau - das passt für Franz Treml nicht zusammen. Dem Unternehmen gehe es glänzend. "Jetzt sollen die Beschäftigten wieder die Zeche zahlen", sagt der stellvertretende ver.di-Vorstand. "Die Gewinne von heute sind eigentlich die Gewinne von gestern", kontert Ricke und betont: "Es geht darum, die Telekom zukunftssicher zu machen". Tatsächlich bleibt ihm kaum eine andere Wahl. Vor allem die Festnetzsparte, in der noch viele Beamte beschäftigt sind, gilt als überbesetzt und zu wenig produktiv. Um im Wettbewerb nicht weiter zurückzufallen, will Ricke im kommenden Jahr sogar auf Ergebnis verzichten und verstärkt in Umsatzwachstum investieren. BT ist der Telekom 15 Jahre vorausEs geht zum Beispiel darum, mit neuen Produkten wie etwa dem dual phone - ein Telefon, das zu Hause über Festnetz und unterwegs als Handy benutzt werden kann - Kunden zu gewinnen. Bis 2007 sollen der Konzernumsatz um jährlich fünf Prozent auf dann rund 66 Milliarden Euro steigen. Beim EBITDA, das 2006 niedriger ausfallen könnte, peilt der Vorstand mehr als 22 Milliarden Euro in 2007 an. Auf den Kapitalmärkten ist diese Botschaft noch nicht angekommen. Dabei steht die Telekom mit fallenden Aktienkursen in der Branche nicht allein da. Keiner der großen europäischen Marktspieler hat sich an den Börsen 2005 hervorgetan. France Télécom verlor 2005 gut 20 Prozent und Telecom Italia kam mit einem Minus von 31 Prozent richtig unter die Räder. Auch Vodafone musste in diesem Jahr mit einem Kursabschlag von 21 Prozent bluten. Telekom-Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick hat da nur eine Erklärung: "Der Sektor ist zerbombt". Eine Ausnahme ist die britische BT-Group (plus 14 Prozent). Aber die ist inzwischen völlig anders aufgestellt. "BT ist der Deutschen Telekom 15 Jahre voraus", sagt Wolfgang Essig, Geschäftsführer von Colt Telecom. Und er glaubt, dass sich die Riesen irgendwann entflechten werden, obwohl der Trend derzeit eher in die umgekehrte Richtung läuft. Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 29.12.2005:
- Kiel lässt sich von e*message alarmieren |
|
Tarife der Netzbetreiber
Tarifwechsel während Laufzeit
Tarife der Provider
Sonderrufnummern
Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Ratgeber: Falsche Rechnung Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Smartphones: Schutz vor Malware Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2013 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB] · [Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 290 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2013-02 Erwachsene ab 14 Jahre | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||