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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Das Jahr 2005 im Festnetz: TAL, Flatrates, neue T-Com-Tarife24.12.2005
13:03 Ein umfassender Rückblick auf das fast abgelaufene JahrInhaltsverzeichnis:1. Flatrates im Vollanschlussmarkt, neue T-Com-Tarife2. Regulatorisches: TAL-Senkung, Fremdnetzzuschläge und Tarifansagen 3. Internet-Telefonie: 032 ist da
Beim Rückblick auf das Jahr 2005 im Festnetzmarkt muss man dieses Jahr gleichzeitig noch
einen kleinen Blick in die Zukunft werfen: Denn die Tage der Gasse
0190 sind gezählt.
Zum 31. Dezember verschwindet
diese Rufnummerngasse.
Aber auch sonst war der Markt sehr in Bewegung. Erstmals konnten die inzwischen
zahlreichen Vollanschlussanbieter zahlreiche Kunden durch attraktive Produkte gewinnen.
Im Fokus dabei: Die Sprachflatrates. Doch auch die
T-Com hat sich hier nicht lumpen
lassen und hat nach einer Tarifreform im Frühjahr vor wenigen Wochen ebenfalls
eine Sprachflatrate eingeführt. Auch
regulatorisch gab es einiges zu berichten:
Die Telekom musste die Preise für die Letzte Meile senken, Tarifansagen
sollten zunächst gesetztlich vorgeschrieben werden, sind es aber nun doch nicht,
und einiges mehr.
nächste Seite: Regulatorisches: TAL-Senkung, Fremdnetzzuschläge und Tarifansagen
Vollanschlussmarkt: Flatrates machen Alternativanbieter interessantSchon Ende des vergangenen Jahres waren Telefonflatrates ein großes Thema, das wenige Wochen zuvor Arcor ins Rollen gebracht hatte. Mittlerweile gibt es fast keinen Vollanschlussanbieter mehr, der seinen Kunden nicht eine solche Pauschale für Gespräche in das deutsche Festnetz anbietet. Waren diese Pauschalpreise Anfang des Jahres mit etwa 20 bis 25 Euro noch relativ hoch, so sind die monatlichen Preise für einen solchen Pauschalpreis inzwischen Schritt für Schritt gefallen. Viele Anbieter wie Versatel oder HanseNet bieten ihre Tarife schon etwa zehn Euro an - ein Betrag, den jede Familie mit Kindern im Monat vertelefonieren dürfte. Auch für jene, die viel ins Ausland telefonieren, gibt es erste Lösungen. HanseNet bietet für etwa 20 Euro eine solche Pauschale an. T-Com: Neue Tarife seit Frühjahr
Ein anderes tarifliches Zeichen hat die T-Com im Frühjahr gesetzt: Seit dem 1. März hat das Unternehmen ein komplett neues Tarifportfolio, dass noch bis heute mit Werbekampagnen beworben wird. Im Mittelfeld steht hier der XXL Freetime, der Privatkunden Flatrate-Gespräche zur Nebenzeit verspricht und mit 14 Euro Aufpreis zum normalen Anschluss weniger kostet als die Ganztagsflatrate. Dennoch lohnen sich diese neuen Tarife für viele Kunden nicht, wie unsere Berechnungen gezeigt haben. Neue Call-by-Call-Anbieter, viel Tarifhopping
Für viele Kunden ist Call by Call
die einfachste und günstigste Weise zu
telefonieren. Doch auch das ist 2005 schwieriger geworden. Das hängt aber
nicht mit technischen Gegebenheiten zusammen, sondern vielmehr damit, dass
die Anbieter immer mehr zu einem Tarif-Ping-Pong neigen und versuchen, die
Kunden mit Lockangeboten zu ködern, um sie in teure Zeitzonen zu locken.
Anders sind Tarife, die eine Stunde am Nachmittag etwa einen Cent kosten,
eine Stunde später aber das Dreifache oder noch mehr, nicht zu erklären.
Der Kunde hat zwei Möglichkeiten: Die eine ist, sich vor fast jedem Gespräch
über den gerade günstigsten Anbieter zu informieren. Die andere besteht darin,
sich für einen konstanteren Anbieter bzw. eine
Pre-Selection zu entscheiden.
Nachteil bei der Wahl eines tariflich konstanten Anbieters: Die Minutenpreise
sind meist höher als es mit den nur kurze Zeit gültigen Angeboten möglich ist.
Für Kunden mit höherem Telefonie-Aufkommen bietet sich auch eine Flatrate an.
Neben dem Angebot der T-Com gibt es auch Flatrate-Angebote, die
per Pre-Selection realisiert werden.
Der bekanntestete Anbieter Tele2
verlangt dafür monatlich 17,95 Euro.
Meinungen und Erfahrungen der Community:
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