Kälte allein schadet den Akkus in Notebooks,
Handys oder
MP3-Playern nicht. "In der Kälte haben Batterien aber einen schlechteren
Wirkungsgrad und entladen sich schneller", sagt Ernst-August Wehrmann vom
Institut für Elektrische Energietechnik
an der Technischen Universität Clausthal. Betrieb oder Ladevorgänge in der Kälte
gingen auf Kosten der Lebensdauer der Energiespeicher. Handys oder MP3-Player
sollten deshalb im Winter möglichst nah am Körper getragen werden.
Ausgekühlte Notebooks sollten vor dem Anschalten am besten wieder
Raumtemperatur erreicht haben, um den Akku zu schonen. "Temperaturen um die
20 Grad sind ideal für Batterien", sagt Wehrmann. Nach dem Aufwärmen habe
der Notebook- oder Handy-Akku in der Regel
wieder die gleiche Kapazität wie vor dem Auskühlen - es sei denn, das
entsprechende Gerät wurde in der Zwischenzeit benutzt. Temperaturabhängig
verhielten sich im übrigen alle Arten von Akkus.