Dementi

Vodafone-Chef Joussen spricht sich gegen Billigmarke aus

Vodafone will Standort Düsseldorf ausbauen
Von mit Material von ddp
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Der neue Deutschland-Chef von Vodafone, Friedrich Joussen, spricht sich gegen eine Billigmarke im Vodafone-Netz aus. "Die Einführung einer Billigmarke ist für uns im Moment keine Option", sagte Joussen der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post laut eines Vorabbreichtes. Er widersprach damit indirekt Berichten vom Donnerstag, nachdem Vodafone für den Start einer Billigmarke in Deutschland gerüstet sei. Eine Zweitmarke unter dem Namen "Tango" könne demnach jederzeit starten.

Trotz Absage an Discounter werden die Preise weiter sinken

Gleichzeitig kündigte Joussen weitere Preissenkungen im Mobilfunk an. "Die Preise im Mobilfunk werden weiter sinken", versprach er. Außerdem gebe es verstärkt Angebote wie den Tarif Open-End für Kunden der Prepaidkarte CallYa geben. Bei diesem Angebot zahlen die Kunden nur für die erste Minute. Schon eine knappe Million Kunden nutzen nach Aussagen von Joussen diesen Tarif.

Außerdem seien weiter hohe Investitionen in Netz, Technik und neue Produkte geplant, sagte Joussen. "Wir werden 2006 knapp eine Milliarde Euro in Deutschland investieren", sagte der Vodafone-Manager. Das sei nur geringfügig weniger als 2005 und 2004.

Standort Düsseldorf soll ausgebaut werden

Den Standort Düsseldorf wolle der britische Konzern weiter ausbauen. So werde die Netzwerkplanung des globalen Konzerns am Rhein angesiedelt. Erst vor kurzem hatte Düsseldorf die gesamte Service-Plattform für das Internet-Portal Vodafone Live! übernommen.