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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 12.02.2012 |
LMS: "DMB und DVB-H können sich sinnvoll ergänzen"06.11.2005
10:23 Deutschlandweite Frequenzplanung für Handy-TV in Arbeit
Bislang galten DMB und
DVB-H bei der Einführung von mobilen
Fernsehangeboten als Konkurrenzsysteme. Überraschend kam von der
Landesmedienanstalt Saarland (LMS) nun die Idee, beide Systeme miteinander zu
kombinieren. "Aus unserer Sicht können sich DMB und DVB-H bei der
Entwicklung und Realisierung von Handy-TV sinnvoll ergänzen", erklärte Dr.
Jörg Ukrow, stellvertretender Direktor der LMS. Allerdings wurde dieser
Vorschlag bislang nicht weiter konkretisiert.
Unterdessen hat die LMS wie geplant DMB-Frequenzen öffentlich ausgeschrieben. Damit wurde medienrechtlich der Weg frei gemacht für ein Testprojekt für mobilen Fernseh- und Radioempfang. Rechtzeitig vor Beginn der Fußball-Welmeisterschaft im Sommer nächsten Jahres soll der Start erfolgen. Nach derzeitigem Planungsstand ist vorgesehen, DMB bis Mai 2006 an allen WM-Spielorten sowie zusätzlich im Großraum Saarbrücken einzuführen. Norddeutsche Medienanstalten setzen auf DVB-HDie norddeutschen Landesmedienanstalten sowie die vier deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber haben unterdessen eine Absichtserklärung unterzeichnet, in der der Wille zum Ausdruck gebracht wird, die notwendigen Voraussetzungen zur Einführung von Handy-TV zu schaffen. Die neuen Techniken sollen erprobt und ihre wirtschaftliche Nutzung vorangetrieben werden. Ziel der Medienanstalten und Mobilfunkanbieter ist es, Möglichkeiten dafür zu schaffen, dass ab 2007 bundesweit Fernsehprogramme und weitere audiovisuelle Angebote im DVB-H-Standard in den Regelbetrieb gehen können. Zur Fußball-Weltmeisterschaft soll eine Erprobungsphase beginnen. Diese soll den Beteiligten die Möglichkeit geben, das technische Zusammenspiel von Fernsehen und Mobilfunk sowie die Marktakzeptanz zu testen. Derzeit wird nach Angaben der Hamburgischen Anstalt für neue Medien (HAM) an einer deutschlandweiten Frequenzplanung für DVB-H gearbeitet, so dass über die WM-Spielorte hinaus im kommenden Jahr zunächst weitere Ballungsräume mit Sendungen in dem neuen Übertragungsstandard versorgt werden können. Erste öffentliche Ausschreibungen der zur Verfügung stehenden Kapazitäten sollen in Kürze erfolgen. Nokia hat in dieser Woche ein erstes Mobiltelefon vorgestellt, das den Empfang von DVB-H-Sendungen unterstützt und in größerem Umfang produziert werden soll. Das Nokia N92, so der Name des Telefons, soll rechtzeitig zum Start regulärer DVB-H-Sendungen im kommenden Jahr verfügbar sein. Bislang hab es nur Prototypen für DVB-H-Handys, die jedoch nicht in großen Stückzahlen produziert werden. Anzeige:
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