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devolo-Geräte im Test: Internet und Musik aus der Steckdose

29.10.2005
15:48

Stabiles Heimnetzwerk mit vielen Möglichkeiten - aber zu einem hohen Preis

Inhaltsverzeichnis:

1. Inbetriebnahme sehr benutzerfreundlich
2. Partymusik per Stromnetz
Wege, einen Rechner onlinefähig zu machen, gibt es viele. Neben den klassischen Methoden, per Modem, Netzwerkkabel oder Wireless-LAN (WLAN) online zu gehen, gibt es aber noch weitere. Eine Variante, die lange Zeit die Medien beherrschte aber sich nie wirklich durchsetzte, war die Zugangsart Powerline. Dabei handelt es sich um den Online-Zugang per Stromkabel. Eigentlich war geplant, die Internetdaten per Stromleitung ins Haus zu holen. Daraus wurde nichts, was vor allem an durch die Technologie verursachten Störungsstrahlungen in einigen Frequenzbereichen lag. Nun wird die Powerline-Technologie verwendet, um eine Inhouse-Vernetzung zu realisieren.

In den vergangenen Wochen hatten wir die Gelegenheit, zwei Geräte-Kits des Aachener Herstellers devolo zu testen. Mit diesen Geräten ist es nicht nur möglich, eine Verbindung zwischen DSL-Modem und PC über die Stromleitung aufzubauen, sondern es sind auch noch zahlreiche andere Anwendungen denkbar. So könnten wir mit dem zweiten Testgerät etwa Audiodateien vom PC per Chinch-Kabel auf der HiFi-Anlage wiedergegeben werden.

Inbetriebnahme per Software und PC


Das Empfangs- und Sende-Gerät
Bei den eigentlichen devolo-Endgeräten handelt es sich um kleine Geräte, die in die Steckdose gesteckt werden. Durch ihren Stecker speisen sie die Signale in das Hausstromnetz, auf der anderen Seite bieten sie je nach Modell Anschlussmöglichkeiten für ein Ethernet- oder Chinch-Kabel. Die Inbetriebnahme des devolo-Sets ist verhältnismäßig einfach, wenn sich der Benutzer an die Bedienungsanleitung hält. Dabei ist wichtig, dass vor dem Einstecken in die Steckdose die auf dem Stecker aufgedruckte Security-ID abgeschrieben wird, da man diese im Zuge der Inbetriebnahme braucht. Wird diese nicht vorher abgelesen, ist das zwar technisch nicht schlimm, kann jedoch je nach Steckplatz mit viel hin- und herlaufen und ärgerlichem Kriechen hinter Schränken verbunden sein. Vollkommen unproblematisch ist es, die Adapter hinter Mehrfachsteckdosen zu betreiben.

Eines der Stromnetzwerkteile muss per Netzwerkkabel an einen PC angeschlossen werden, das andere per Netzwerkkabel am DSL-Modem oder -Router. Des Weiteren haben wir das Audio-Empfangsteil in der Nähe der HiFi-Anlage ans Stromnetz angeschlossen und per Chinch mit einem freien Eingang der Anlage verbunden. Nun kann das neue Netzwerk erstmalig administriert werden. Der PC nimmt per Netzwerkkabel und dank installierter Software Kontakt mit dem am PC angeschlossenen Adapter auf. Die Software ermöglicht einerseits die Inbetriebnahme des Netzwerkes und managed später die Daten. Die ist für die Betriebssysteme Mac, Linux und Windows verfügbar.

Audio-Streams nur mit Winamp und Mediaplayer


Schema: Internet per Hausstromleitung
Vergrößern mit Klick auf das Bild
Um die Gegenstelle an der Anlage oder dem DSL-Modem ins Netzwerk zu nehmen, ist es erforderlich, die vorher aufgeschriebene Security-ID in die Konfigurationsoberfläche einzugeben. Anschließend wird ein Netzwerkkennwort vergeben, dass die über das Stromnetz verschickten Daten zusätzlich verschlüsselt. So ist gewährleistet, dass kein Dritter an die Daten kommt. Denn der Stromzähler dient als natürliche Firewall, jeder Adapter muss explizit ins Netzwerk geholt werden und das Kennwort muss festgelegt werden.

Es ist auch problemlos möglich, einen Audiostream aus dem Netz per Stromnetzwerk zu empfangen und den gleichen Stream dann als Audiodaten an die angeschlossene HiFi-Anlage zu schicken. Abgespielt werden können leider nur Aufiofiles aus den Programmen Winamp oder Mediaplayer. Die meisten Radiosender im Netz realisieren ihren Stream jedoch über den Real Player. Dieser kann nicht als Audiostream ins Stromnetzwerk gestellt werden, da devolo für den Real Player kein benötigtes PlugIn bereitstellt.

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Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
RE: Musik per WLan? Wiewaldi 30.10.05 11:52
RE: Funktioniert gut! thn 30.10.05 11:41
RE: Funktioniert gut! J.Malberg 30.10.05 09:50
Musik per WLan? nucleardirk 30.10.05 08:31
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre