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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
T-Mobile: MDA Pro im teltarif-Test27.10.2005
14:27 Gerät kann nicht in allen Punkten überzeugenInhaltsverzeichnis:1. Der MDA Pro im teltarif-Test2. MDA Pro als Modem nutzbar 3. Probleme mit ActiveSync
Schon wenige Tage nach der Markteinführung hatten wir Gelegenheit, den
MDA Pro von
T-Mobile in Augenschein zu
nehmen. Inzwischen haben wir das Gerät einem
ausführlichen Test unterzogen. Dabei zeigte sich erneut der extrem
schlechte Empfang im GSM 1800-Bereich. Da wir den Test mit drei
verschiedenen Geräten durchgeführt haben und immer wieder zum gleichen
Ergebnis kamen, handelt es sich offenbar nicht um die Schwäche eines
einzelnen Geräts, sondern um ein generelles Problem.
nächste Seite: MDA Pro als Modem nutzbar
Auch die WLAN-Funktion arbeitet in der Praxis nicht ganz so gut, wie zuerst angenommen. Zwar ist der Empfang prinzipiell recht gut und der MDA Pro findet auch bei schwächeren Signalen noch den Access Point. Allerdings verliert das Gerät bei längerem Betrieb immer wieder das Netz. In diesem Fall wird eine GPRS- oder UMTS-Verbindung aufgebaut, so dass man nahezu ohne Unterbrechungen den Internet-Zugang nutzen kann. Optimal ist dies dennoch nicht, zumal durch die Mobilfunk-Verbindung zusätzliche Kosten anfallen können. Im GSM 900-Betrieb ist der Empfang durchschnittlich, der UMTS-Empfang ist auch in schwächer versorgten Gebieten recht gut. Störend ist allerdings, dass sich der MDA Pro auch bei sehr schwachem 3G-Empfang ins UMTS-Netz einbucht, so dass man weder telefonieren, noch Datenverbindungen aufbauen kann. Der nahtlose Übergang zu GSM und GPRS klappt nicht immer reibungslos. Manuelle Netzstandard-Wahl möglich
Negativ fällt neben dem fehlenden amerikanischen GSM 850-Frequenzbereich auch der Verzicht auf den EDGE-Datenstandard auf. Dieser ermöglicht auch über das GSM/GPRS-Netz Datenübertragungsraten von bis zu 200 kBit/s. In Deutschland wird EDGE derzeit noch nicht angeboten, in den Nachbarländern Österreich und Schweiz jedoch schon. Damit haben Mobilfunkkunden auch außerhalb des mit UMTS versorgten Bereichs die Möglichkeit, breitbandige Online-Dienste zu nutzen. Sprachanrufe und Datenverbindungen auch parallelPositiv fiel während unserer Tests auf, dass im UMTS-Modus Sprachanrufe auch während einer bestehenden Datenverbindung möglich waren, ohne dass hierfür die Datenübertragung unterbrochen wurde. Dieses Feature wird nicht von allen UMTS-Handys unterstützt. Bei ankommenden Telefongesprächen gibt es jedoch das Problem, dass der Anrufer nach der Entgegennahme des Anrufs zunächst nichts hört. Erst nach etwa zwei Sekunden ist die Verständigung möglich. Die Sprachqualität lässt - wie schon beim MDA III - etwas zu wünschen übrig. Der MDA Pro-Nutzer kommt bei seinem Gegenüber zum Teil etwas leise an.
Allerdings ist es ohnehin nicht wirklich praktisch, einen
280 Gramm schweren Handy-PDA zum Telefonieren zu nutzen. Auch optisch
sieht es etwas seltsam aus, wenn man ein 131,6 mal 79 mal 21,6 mm
großes Gerät ans Ohr halten muss, um zu telefonieren. Wer öfter
telefoniert, sollte vielleicht die Anschaffung eines zusätzlichen Handys
erwägen - schon allein wegen der schwachen Empfangsleistung und der
eingeschränkten Sprachqualität des MDA Pro.
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