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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 13.02.2012 |
Neue Chancen für Unternehmens-TV dank DSL-Technik15.10.2005
10:54 Verbreitung über Telekommunikationsnetze senkt Investitionsbedarf
Die schnelle DSL-Telefontechnik für das
Internet
gibt dem in Deutschland oft gescheiterten Unternehmens-TV nach
Ansicht des Fernsehproduzenten Thomas Geiger neue Chancen. "Das
kostet keine Millionenbeträge mehr, für 200 000 bis 400 000 Euro für
die Inhalte im Jahr sind Sie dabei, wenn Sie es über das Inter- oder
Intranet laufen lassen", sagte Geiger in einem dpa-Gespräch.
Geiger zählt zu den Pionieren des in angelsächsischen Ländern weit verbreiteten, in Deutschland aber bisher wenig erfolgreichen Geschäfts. Mit Partnern hatte er über seine Wiesbadener Firma Atkon AG beispielsweise für die Deutsche Bank mit Millioneninvestitionen einen europaweit ausstrahlenden Mitarbeitersender aufgebaut, den die Bank im Jahre 2003 aber aus Kostengründen einstellte. Auch das von Atkon 2001/2002 produzierte "Wella-TV" für den gleichnamigen Haarpflegekonzern scheiterte. Um das über Satellit ausgestrahlte Signal zu empfangen, hätten die als Kunden angesprochenen Friseursalons für rund 2 500 Euro Technik anschaffen müssen, sagte Geiger. Nur 150 statt der angepeilten 3 000 Friseure machten mit, obwohl der Bedarf an Beiträgen rund um die Haarmode und Weiterbildungsinformationen für den Friseur da gewesen sei. Seit 2003 bekommen rund 3 500 Friseure genau diese Informationen jetzt im monatlichen Abonnement über eine DVD, die im Salon abgespielt wird. Keine Investitionshürden für Firmen-TV dank DSL"Heute fallen die Investitionshürden weg, da fast alle Firmen über breitbandige Intranetlösungen verfügen und viele Privatleute DSL- Leitungen haben", sagte Geiger. Technisch reiche die DSL-Kapazität für eine hervorragende Bildübertragung. Ein Beispiel ist für Geiger die im August begonnene Zusammenarbeit von Atkon mit dem Reisebüro- Technologieausstatter Amadeus, dessen Reservierungssystem bei der Mehrheit der rund 60 000 deutschen Reisebüros laufe. Künftig sehen die Reisebüro-Mitarbeiter über ihre Amadeus- Plattform auf dem Rechner täglich fünf moderierte Informationsspots von drei Minuten Länge mit aktuellen Reisetipps. Das Angebot ist für die Reisebüros kostenlos, die Hardware und die Leitungen liegen ohnehin. Die Produktionskosten für die Spots zahlen die Konzerne, die die Reisen anbieten. dpa / Martin Müller
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