Tarifumstellung

VR-Web bietet eigene DSL-Anschlüsse an

Keine Einrichtungskosten bis Ende des Jahres
AAA

Der DSL-Provider VR-Web wird zum DSL-Reseller: Ab sofort bietet die Marke der Fiducia IT AG schnelle Internetanschlüsse der T-Com unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung an. Für die Kunden bedeutet das: Sie erhalten bei VR-Web jetzt einen DSL-Tarif und -Anschluss aus einer Hand. Allerdings sind sie als Anschluss-Kunden nun auch fester an den Provider gebunden als bislang. Provider-Wechsler mit bestehendem T-DSL-Anschluss müssen ihren Anschluss auf VR-Web dsl umstellen lassen, wenn sie einen der Zugänge des Providers wählen.

Flatrate-Zugang für 9,90 Euro im Monat

Zugleich führt der Anbieter einen neuen, flexibel abgerechnten DSL-Tarif mit dem Namen dsl fair ein. Darin erhalten die Kunden jeden Monat ein freies Volumenkontingent von 500 MB. Wer mehr verbraucht, zahlt automatisch 9,90 Euro pro Monat und kann damit unbegrenzt oft und lange surfen. Dieses Angebot gilt zunächst bis zum Ende des Jahres. Die Nutzung auf mehreren PC-Plätzen ist erlaubt. Daneben bietet VR-Web noch einen Volumentarif mit 1,5 GB Inklusivvolumen für 3,90 Euro an.

Die Vertragslaufzeit der VR-Web-Zugänge ist auf drei Monate festgesetzt. Dazu erhalten die Kunden Zusatzleistungen wie zehn E-Mail-Adressen, eine eigene Homepage mit 50 MB Speicherplatz, Viren- und Spam-Schutz und einen SMS-Dienst, über den Kurznachrichten für 10 Cent pro SMS und Empfänger verschickt werden können.

Anschlusskosten gleichen denen der Telekom

Die monatlichen Grundentgelte für die DSL-Anschlüsse gleichen denen der T-Com: Je nach Anschluss-Bandbreite zahlt der Kunde zwischen 16,90 und 24,90 Euro im Monat. Neukunden erhalten bei Bestellung vor dem 31. Dezember ein kostenloses Modem dazu. Die Mindestvertragslaufzeit für die DSL-Anschlüsse sowie -Zugänge von VR-Web liegt bei zwölf Monaten, die Kündigungsfrist bei drei Monaten. Bis Ende des Jahres erhebt der Provider keine Kosten für die Einrichtung von Neuanschlüssen, unabhängig von der Bandbreite. Auch Einsteiger, die die langsamste Anschluss-Variante wählen, sparen so die recht hohen Einmalkosten. VR-Web nutzt den Backbone der Telekom.