Das Verbraucherministerium hat die
Rückerstattung
strittiger Gebühren für Internetdienste durch die Mobilfunkanbieter
T-Mobile und
o2 begrüßt und
andere Firmen ebenfalls dazu aufgerufen. "Diesem Beispiel sollten die anderen Mobilfunkunternehmen folgen, die dieses Geschäftsmodell zunächst ebenfalls
praktiziert hatten", sagte Verbraucherstaatssekretär Alexander Müller heute
in Berlin. Für alle Anbieter dieser Seiten sei Schadenersatz die logische
Konsequenz aus der Sperrung der Handy-Abonnements.
E-Plus hatte bereits zugesagt, Kunden bei der
Rückforderung des Geldes zu unterstützen. Dabei geht es um Internetseiten,
auf denen Mobilfunkkunden Abonnements über die Angabe ihrer Handy-Nummer wählen
konnten. Die Kunden bekamen Rechnungen über Internetleistungen, zum
Teil aber nur wenig oder überhaupt keinen Gegenwert. Das
ARD-Wirtschaftsmagazin
Plusminus hatte als
Beispiel auf das Internetangebot hausaufgaben.de
verwiesen. Kinder und Jugendliche seien davon ausgegangen, Unterstützung bei
Hausaufgaben zu erhalten. Dafür seien ihnen täglich 9,98 Euro in
Rechnung gestellt worden.